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AGE OF RUIN - THE TIDES OF TRAGEDY

Eintragen am: 27.10.2004

Ich will hier mal ein echt super fettes Album rezensieren,was mir durch den aktuellen Alvaran-Sampler,den ich beim Pressure ergattern konnte,bekannt wurde.Die Rede ist von Age of Ruin und ihrem 2. Album " The tides of tragedy ",das dieses Jahr erschien.
Nach einem kurzen Intro mit Geige und allem was noch zu einem ruhig-traurigem Stück dazugehört,wird schon schon klar angeküngigt, was die nächsten rund 55 Minuten folgt:eine knallige Mischung aus Hardcore und schwedischem Metalelementen in gnadenlos guter "Zusammenarbeit" mit einer erstklassigen Stimme,die viel Abwechslung reinbringt und auch mal nach nach einem Todesbrüller einen etwas melodischen Gesang einfügt,der aber höhentechnisch nicht auf neuem Calibanniveau liegt,was auch gut so ist.Während der erste Song "Yesterdays Ghost" sehr melodisch ist und nach einem donnernden Moshpart in einem etwas ruhigerem Metalgefiedel endet,gibts bei "Truest flame" voll auf die Zwölf.Nach kurzem kraftvollen Beginn gibts einen Moshpart, der sich gewaschen hat und echt mal eine kleine Überraschung beinhaltet.Der Song ist einer der stärksten des Albums und enthält wirklich alle Elemente des Age of Ruin Sounds:klassische Doublebassattacken,brutale Moshparts und melodische Midtempoparts.Die Band bleibt die ganze Zeit ihrem Style treu und bietet bis zum 7.Song weiter starke Lieder,die sich gleich beim ersten Hören ins Ohr reinfräsen.
Im Mittelteil des Albums leitet ein Instrumental namens "Serengeti" die zweite Hälfte des Albums ein.Das Stück ist etwas gewöhnungsbedürftig,aber keineswegs irgendwie peinlich.
Nach den drei Minuten beginnen die Washingtoner wieder mit fetter Musik und kloppen mit dem Anfang von "Bluest eyes in blackest hearts" schon wieder alles weg.Da wackelt die Anlage plus die Bude.Die nächsten drei Songs bestechen auch durch geile Riffs und moshigem Sound.Der letzte Song haut dann noch einmal voll um sich und zerdeppert auch das letzte Wohnungsutensil,wobei er stark durch den melodischen Gesang geprägt ist.Nach einer Pause kommt dann noch eine Art Liveausschnitt,der aber nur das Ende eines Gigs der Band darzustellen scheint,wobei ganz kurz Mucke zu hören ist.

Insgesamt kann man sagen,das Age of Ruin mit ihrem Konzept aus Hardcore und Metal nichts neues erfunden haben,aber sie auch nicht nach dem zur Zeit modernen "Metalcore" ala As I lay dying oder Caliban klingen.Ihre sehr melodischen Songteile und kleine individuelle "Experimente" lassen einen eignen Sound aufkommen,der doch typisch für sie ist.Da aber auch die Härte in dem Album nicht zu kurz kommt und die verschiedenen Elemente sehr gut miteinander verbunden sind,ist "The tides of tragedy" ein ganz großes Album.

 

Pro
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Kontra
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Wertung: 9 / 10 Punkte
Kingpin
Autor: KingpinRegistriert: 28.05.2004 - Verfasste Artikel: 347 - Forenposts: 757 - Alle Artikel anzeigen
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Allgemeine Informationen

Veröffentlichung: keine Angabe

Spielzeit: 55:00 min

Label: Alveran Records www.alveranrecords.com

Band:

Tracklist:

01.dawn
02.yesterday´s Ghost
03.truest Flame
04.elapse
05.no Kiss Cuts As Deep
06.diaries Of The Dead
07.serengeti
08.bluest Eyes In Blackest Hearts
09.siren´s Passege
10.glowing Embers
11.yours To Bury
12.a Portrait Of Solemn Seas

Discografie:

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