[Review] WHOSE BLOOD IS IN MY MICROWAVE – The Disease of...

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FlowRyan
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[Review] WHOSE BLOOD IS IN MY MICROWAVE – The Disease of...

Beitrag von FlowRyan » 06.02.2014, 17:18

WHOSE BLOOD IS IN MY MICROWAVE – The Disease of Humanity

VÖ: 11.01.2013
Label: DIY

Bild

Tracklist:
01. Intro
02. Gates of Hate
03. Recalled Life
04. Best Friend Called Enemy
05. Crush the Vices

Spielzeit: 15:28 min

Vor knapp zehn Jahren brachen drei Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in ein bayrischen Bungalow ein. Dort stahlen sie einen Computer, Kameras, sowie eine Stereoanlage. Als ob der Materialschaden nicht schon groß genug wäre, mussten die Täter die Familie natürlich auch noch seelisch verletzen. Und das taten sie, indem sie die Haustiere der Tochter töteten. Jeder, der mehr als drei Gehirnzellen besitzt, wird sicherlich schon ahnen, wie die Tiere starben. Für alle Anderen stellt sich folgende Frage: WHOSE BLOOD IS IN MY MICROWAVE?

WBIIMM ist eine äußerst junge Deathcoreband, die im Januar 2014 ihre erste EP, „The Desease of Humanity“, veröffentlicht haben. Schon der Einstieg,welches den äußerst innovativen Titel „Intro“ erhalten hat, besteht aus einem gehaltvollem Breakdown, der während der ersten Sekunden richtig Spaß macht. Weiter geht’s mit dem Deathcore-Intermezzo „Gates of Hate“. Dieser Song ist ein gutes Beispiel für die Szene: Blastbeats, fiese Growls, noch fiesere Shouts und mindestens genauso fiese Gitarren. Ein Menschenverachtender Breakdown darf da natürlich auch nicht fehlen. Die Meisten werden jetzt denken, dass die nächsten Songs die gleichen Schemata aufweisen. Aber falsch gedacht! „Recalled Life“ hat relativ wenig mit Deathcore zu tun und erinnert eher an einen harten Melodic Hardcore-Song, den man aber einfach nur lieben kann. Die nächsten Tracks sind dann wieder auf Brutalität getrimmt. Hierbei wurde aber eine ordentliche Portion Groove untergemischt. Besonders „Best Friend Called Enemy“ lädt zum Kopfnicken ein.

Was soll man sagen? Das Debut von WHOSE BLOOD IS IN MY MICROWAVE macht einfach nur Spaß. Sie schaffen es Brutalität, Abwechslungsreichtum, Groove und eine gesunde Prise Selbstironie unter einen Hut zu bringen. Wenn man bedenkt, dass die fünf Thüringer gerade mal um die 19 Jahre alt sind, dann ist „The Disease of Humanity“ eine beachtliche Leistung, die sich nicht vor großen Alben verstecken braucht.

+ abwechslungsreich
+ grooooove
- könnte etwas feingeschliffener sein

Wertung: 8/10

Disco:
The Disease of Humanity EP (2014)

https://www.facebook.com/WhoseBloodIsInMyMicrowave
http://www.youtube.com/watch?v=fs_TlR3oQdI

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