bloß mal zum NachdenkenEine Ideologie (griechisch ιδεολογία - Ideenlehre) ist
* ein Weltbild einer Gruppe, das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge ausgehend von einer Idee zu erklären versucht, oder
* ein Konzept, demnach gesellschaftliche Veränderungen ausgehend von einer Idee erreicht werden sollen.
[Nachlese] FIGHT FIRE WITH FIRE am 07.01.05 in Potsdam
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Flo
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wenn eine band, so gut wie nur shirts mit straight edge oder vegan drauf macht, darf man also nicht zeigen, dass man die musik gut findet und man darf sie auch nicht supporten, nur weil man selber nicht straight ist ?
darf man als dresdener keine shirts mit nem 030 areacode drauf kauen ?
ich denke dass es manchmal auch einfach um die musik geht, und nicht nur um das, wie die band lebt.
ich wollte eigentlich zum Christian sagen
darf man als dresdener keine shirts mit nem 030 areacode drauf kauen ?
ich denke dass es manchmal auch einfach um die musik geht, und nicht nur um das, wie die band lebt.
ich wollte eigentlich zum Christian sagen
der Zeitplan, der Vorgelegt wurde, wurde exakt eingehalten. es war alles genau pünktlich, auch wenn Soulgates Dawn durch die länge ihres Bühnensets und die zugewiesene Zeit von 45 Min ruhig hätten etwas später anfangen können.Christian hat geschrieben:na so pünktlich fing die show aber och nich an oder? wir kamen och etwas später (21.10 oder so) an und hatten noch total viel zeit.
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Icke
Flo hat geschrieben:ich wollte eigentlich zum Christian sagen
der Zeitplan, der Vorgelegt wurde, wurde exakt eingehalten. es war alles genau pünktlich, auch wenn Soulgates Dawn durch die länge ihres Bühnensets und die zugewiesene Zeit von 45 Min ruhig hätten etwas später anfangen können.Christian hat geschrieben:na so pünktlich fing die show aber och nich an oder? wir kamen och etwas später (21.10 oder so) an und hatten noch total viel zeit.
is ja och eigentlich egal
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Flo
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Wenn sie aus reiner Baumwolle sind, dann schon, weil das ist vegan, das kann jeder kauen!Flo hat geschrieben: darf man als dresdener keine shirts mit nem 030 areacode drauf kauen ?
Nun mal im Ernst: Vegan und Straight Edge sind schon Ideologien, nur dieses Wort ist halt negativ konnotiert (zumindest in Deutschland).
Da steckt halt mehr dahinter als das reine Symbol (hab das oben schon mal erklärt, wenn's niemand rafft, ist das nicht mein Problem). Da geht es um eine Einstellung in Bezug auf das Leben bzw. Ernährung. Das sollte man nicht gleichsetzten mit irgendwelchen Trivialitäten wie "030"-Aufdrucken. (Nicht böse sein Flo, ich mag Shortage und auch die Aufdrucke!)
Der "areacode"-Vergleich hinkt daher, weil man vielleicht stolz auf seine Heimat sein kann, aber ob es eine "030"- oder "DD"-Ideologie gibt, wag ich zu bezweifeln. Heimatstolz trifft es wohl eher.
Eben nicht, denn es "soll erreicht werden"; die Zielerreichung wird damit noch nicht vorausgesetzt. Außerdem ist nicht gesagt, dass die gesamte Gesellschaft in ein Schema gepresst werden soll. Wenn sxe ein größeres Bewußtsein in Bezug auf Drogen schafft, wäre schon viel erreicht. Was meinen non-straighten Freundeskreis betrifft, kann ich das bestätigen. Vielen Leuten haben sich überhaupt erstmal Gedanken gemacht, warum sie trinken usw. oder eben nicht. Weil Leute, die nicht auf hc-Shows gehen, haben sonst keine Berührungspunkte mit sxe.aufgrund einer pluralistischen gesellschaft nicht zu erreichen, ausser durch zwang... alles andere ist utopie...*ein Konzept, demnach gesellschaftliche Veränderungen ausgehend von einer Idee erreicht werden sollen
PS: Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum eine Sache wie sxe so hinterfragt wird. Da gibt es soviele andere Sachen, wo kein Mensch den Mund aufmacht. Im positivsten Sinne könnte man es ja als konstruktive Diskussion ansehen, aber wenn ich diese non-sxe-sxe-Shirt-Träger (was fürn geiles Wort!) sehe, die das völlig unreflektiert anziehen und nicht mal wissen, warum sie das tun, dann fang ich daran an zu zweifeln.
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evil-in-vegas
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was Berlin angeht, so fällt mir nur der begriff lokalpatriotismus ein... ohne negative assoziationen...
achso völlig unlogische Tautologie... aber naja....Eben nicht, denn es "soll erreicht werden"; die Zielerreichung wird damit noch nicht vorausgesetzt
nun ja deswegen steht wahrscheinlich in der def. vom bloodjiin, "gesellschaftliche Veränderungen" die wohl jeweils nur einen teil dieser beinhalten, ergibt nicht wirklich sinn. oder???Außerdem ist nicht gesagt, dass die gesamte Gesellschaft in ein Schema gepresst werden soll.
ich zweifle gerade daran, dass jeder nicht sxe´ler deswegen keine reflexion darüber vollzieht... wie gesagt "this is for personal"... wenn ne band sich als band, die musik macht, sxe als bandideal gibt, so heißt das nicht zwangsläufig, dass jeder seine idealvorstellungen ändern soll, wäre vll. in gewisser weise positiv, aber kein, wie oben genannter zwang...aber wenn ich diese non-sxe-sxe-Shirt-Träger (was fürn geiles Wort!) sehe, die das völlig unreflektiert anziehen und nicht mal wissen, warum sie das tun, dann fang ich daran an zu zweifeln.
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xcoolernamex
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Wenn du meinst. Aber wenn du von nicht zu erreichenden Veränderungen sprichst, dann setzt du Zielerreichung voraus! Denkt mal drüber nach!evil-in-vegas hat geschrieben:achso völlig unlogische Tautologie... aber naja....Eben nicht, denn es "soll erreicht werden"; die Zielerreichung wird damit noch nicht vorausgesetzt
Übrigens ist es so unlogisch wohl auch nicht (zugegebenermaßen etwas unglücklich formuliert). Was ich sagen wollte ist, dass nicht die Zielerreichung das Bewertungskriterium ist. Ich glaube auch, dass du das verstanden hast, aber meinen Beitrag nur abqualifizieren wolltest. Ist ein bisschen arm, aber ich nehm's nicht persönlich.
Sinnloses Schwarz-weiß-Denken. Heißt es, dass man nur von gesellschaftlichen Veränderungen reden kann, wenn JEDES Mitglied einer Gesellschaft verändert wird. Wohl kaum! :x Außerdem unterstellst du implizit, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft nicht zu Veränderungen kommen kann, aber das nur am Rande...nun ja deswegen steht wahrscheinlich in der def. vom bloodjiin, "gesellschaftliche Veränderungen" die wohl jeweils nur einen teil dieser beinhalten, ergibt nicht wirklich sinn. oder???
Das ist noch ärmer!
Zum letzten Punkt: Ich glaube wirklich, dass viele Leute über ihren Alkoholkonsum nicht wirklich reflektieren. Wenn jemand mit nem Kater aufwacht und fürs nächste Mal Besserung gelobt, ist das für mich keine Reflexion, sondern -in diesem Fall- Selbstmitleid. Reflexion heißt, dass man sich über sämtliche Konsequenzen Gedanken macht. Im Falle von Alkohol heißt das, dass man wissentlich in Kauf nimmt, dass man u.U. seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Bei sehr vielen Leuten glaube ich das nicht! Aber das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung.
PS: Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Lokalpatriotismus und Heimatstolz? Ist das ne Steigerungsform oder will hier jemand einen Fremdwortwettbewerb gewinnen?
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BloodyGnats
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herrlich, die argumentation...
spreche ich von "soll erreicht werden" setze ich meinen handlungsmaximen ein ziel... d.h. ich habe ein ungefähre Vorstellung, von dem was sein "soll", ob das nun im produkt mit meinen vorstellung übereinstimmt ist ne andere frage... alles andere ist wie gesagt utopie, weil ansonsten mein handeln nicht wirklich geltungsspezifisch abgesichert wird... laut deinen letzten aussagen, stellst du mehr den satz "der weg ist das ziel" in den vordergrund, was durchaus legitim ist, ich aber in keinster weise abqualifizieren wollte und habe... ich hatte schon mal erwähnt, dass es reine definitionsunterschiede gibt...
was heißt den hier schwarz-weiß denken... ausgehend von der ideologiekonstruktion vom bloodjiin, lief meine argumentation darauf hinaus, dass unsere gesellschaft für sich pluralistische (wert)Maximen hat, man somit nicht für sie als ganzes erwarten kann, eine idee für alle imanent zu sichern... veränderungen kann man nur über eine für alle überzeugende argumentation führen, um deine nicht abzuwerten, hat sie dies noch nicht erreicht....
du hast mich auch sicherlich falsch verstanden in sachen reflexion... es ging weniger um den konsum, als um die tatsache der reflexion von sxe, auch, wenn man es nicht ist...
Lokalpatriotismus, gibt es sicherlich überall, also keine negativ assoziation in sachen berlin... du kannst natürlich auch Heimatstolz nutzen, wobei ich für mich da schon wieder ganz seltsame implikationen habe, aber das ist nur ne persönl. note...
spreche ich von "soll erreicht werden" setze ich meinen handlungsmaximen ein ziel... d.h. ich habe ein ungefähre Vorstellung, von dem was sein "soll", ob das nun im produkt mit meinen vorstellung übereinstimmt ist ne andere frage... alles andere ist wie gesagt utopie, weil ansonsten mein handeln nicht wirklich geltungsspezifisch abgesichert wird... laut deinen letzten aussagen, stellst du mehr den satz "der weg ist das ziel" in den vordergrund, was durchaus legitim ist, ich aber in keinster weise abqualifizieren wollte und habe... ich hatte schon mal erwähnt, dass es reine definitionsunterschiede gibt...
was heißt den hier schwarz-weiß denken... ausgehend von der ideologiekonstruktion vom bloodjiin, lief meine argumentation darauf hinaus, dass unsere gesellschaft für sich pluralistische (wert)Maximen hat, man somit nicht für sie als ganzes erwarten kann, eine idee für alle imanent zu sichern... veränderungen kann man nur über eine für alle überzeugende argumentation führen, um deine nicht abzuwerten, hat sie dies noch nicht erreicht....
du hast mich auch sicherlich falsch verstanden in sachen reflexion... es ging weniger um den konsum, als um die tatsache der reflexion von sxe, auch, wenn man es nicht ist...
Lokalpatriotismus, gibt es sicherlich überall, also keine negativ assoziation in sachen berlin... du kannst natürlich auch Heimatstolz nutzen, wobei ich für mich da schon wieder ganz seltsame implikationen habe, aber das ist nur ne persönl. note...
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Wenn du wiklich meinst, in einer Gesellschaft, in der alleine in Deutschland jährlich 15000 Jugendliche (13-18) wegen Marijuana in enzugskliniken müssen, wovon 5000 schwere Fälle sind, 10 jährige alkoholabhängige sterben, unzählige behinderte Kinder auf die Welt kommen, weil ihre Eltern geraucht und gesoffen haben, wenn über 60% aller schweren Gewaltdelikte in Deutschland unter Alkohol einfluss geschehen und sich Drogenkartelle ( dies schliesst auch Zigarretten- u. Alkoholfirmen ein) eine Goldene Nase verdienen ( an dem Leid anderer), uns verkaufen wollen mit Alkohol ist alles besser, sich Grosskonzerne und Politiker darüber freuen, dass junge Menschen mit 16 schon ihre Träume vergessen, weil sie nur noch kiffen und saufen und dann jemand wie Du kommt mit seinem scheiss "this is for personal" ,dann gute nacht!!!evil-in-vegas hat geschrieben:ich zweifle gerade daran, dass jeder nicht sxe´ler deswegen keine reflexion darüber vollzieht... wie gesagt "this is for personal"... wenn ne band sich als band, die musik macht, sxe als bandideal gibt, so heißt das nicht zwangsläufig, dass jeder seine idealvorstellungen ändern soll, wäre vll. in gewisser weise positiv, aber kein, wie oben genannter zwang...
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