Destiny 17.2. Waldschloß
Verfasst: 18.02.2005, 11:51
Nachdem ich mich sehr lange auf diese Show gefreut habe, muss ich jetzt mal meine zweigeteilte Meinung zu dieser Show abgeben.
War kurz gegen 21 Uhr im Waldschloß, wo noch nix los war. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wer außer Destiny noch spielen würde (auf diesen Umstand werde ich unten nochmal eingehen), was mit aber herzlich egal war, weil ich wegen Destiny hingefahren bin. Dann erfuhr ich, dass ursprünglich Backfire den Abend headlinen sollten, aber 3 Tage vorher abgesagt haben. Problem: Destiny hatten sich wohl drauf verlassen, dass Backfire die Back(fire)line stellen sollen, so dass wohl erst noch eine besorgt werden musste. (Hab das alles per Hörensagen erfahren, aber macht schon Sinn, dass der Headliner die Backline stellt.)
Demensprechend zogen sich die Vorbereitungen noch bis kurz nach 22 Uhr hin, was mich aber nicht weiter störte, da ich eine nette Gesprächspartnerin hatte.
Was mich störte war, dass kaum Leute aus Berlin den Weg ins Waschhaus gefunden hatten, sondern größtenteils "bloß" die Potsdamer Nicht-Szene, die im Verlauf des Abends durch teilnahmsloses Rumstehen nicht wirklich positiv auffielen. Die Abwesenheit der Berliner hatte wohl hauptsächlich 2 Gründe:
1. Anscheinend sind Berliner so verwöhnt, dass der Weg nach Potsdam trotz S-Bahn-Anschluss zu weit ist. (Ich bin zwar selbst mit dem Auto gefahren, aber S Griebnitzsee ist nur um die Ecke vom Waldschloß - das ist also für jeden Berliner gut zu erreichen)
2. Keine Werbung: Ich weiß nicht, was sich der Veranstalter dabei gedacht hat, eine Show zu veranstalten, ohne Flyer/Plakate zu drucken bzw. sonstiger Promo. Will er den Laden nicht voll kriegen - herzlichen Glückwunsch, das hat ja dann geklappt!
So zum Abend selbst. Da einzig und allein Destiny spielten, wurde der Eintritt auf 5 Euro gesenkt - und die waren echt gut investiert. Destiny boten eine großartige Show mit einem Potpourri aus alten und neuen Songs, wobei letztere überwogen. Leider sind da nur 3 Leute richtig zu abgegangen (ich selbst zähl mich dazu, hatte aber schwer mit meiner Erkältung zu kämpfen). Dazu kamen noch ne Handvoll Leute, die sich ab und zu mal bewegten, aber der Großteil der max. 50 Anwesenden (die zwei Köter und die Leute an der Bar mitgerechnet) ließ sich nur berieseln.
Da fand ich es dann schon dreist, dass noch eine Zugabe gefordert wurde, die auch prompt folgte. Wenigstens stimmte der Beifall für die Band, würde mich aber nicht wundern, wenn die Leute nur geklatscht haben, weil ihnen kalt war - es war ja auch ein wenig zugig.
An Stagedives war auf jeden Fall nicht zu denken, da neben den erwähnten 3 Hanseln niemand dicht genug an der Bühne stand. Der Sound war so lala, aber das liegt wohl eher an der Location und der nicht mehr allzu tollen Anlage als am Tonmann.
Was mir an Destiny als einziges etwas negativ aufstieß gestern, war der Preis für nen Zipper: 35 Euro - etwas zu viel für meinen Geschmack, weshalb ich es bei der Brazilian Press von der Tracy Chapter für 10 Euro belassen hab (und dass, obwohl ich mit so Südamerikaner(inne)n grad nicht so hab *Insider*)
Fazit: Alles in allem ein netter Abend mit einer großartigen Band, die leider nicht so großartig supported wurde.
War kurz gegen 21 Uhr im Waldschloß, wo noch nix los war. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wer außer Destiny noch spielen würde (auf diesen Umstand werde ich unten nochmal eingehen), was mit aber herzlich egal war, weil ich wegen Destiny hingefahren bin. Dann erfuhr ich, dass ursprünglich Backfire den Abend headlinen sollten, aber 3 Tage vorher abgesagt haben. Problem: Destiny hatten sich wohl drauf verlassen, dass Backfire die Back(fire)line stellen sollen, so dass wohl erst noch eine besorgt werden musste. (Hab das alles per Hörensagen erfahren, aber macht schon Sinn, dass der Headliner die Backline stellt.)
Demensprechend zogen sich die Vorbereitungen noch bis kurz nach 22 Uhr hin, was mich aber nicht weiter störte, da ich eine nette Gesprächspartnerin hatte.
Was mich störte war, dass kaum Leute aus Berlin den Weg ins Waschhaus gefunden hatten, sondern größtenteils "bloß" die Potsdamer Nicht-Szene, die im Verlauf des Abends durch teilnahmsloses Rumstehen nicht wirklich positiv auffielen. Die Abwesenheit der Berliner hatte wohl hauptsächlich 2 Gründe:
1. Anscheinend sind Berliner so verwöhnt, dass der Weg nach Potsdam trotz S-Bahn-Anschluss zu weit ist. (Ich bin zwar selbst mit dem Auto gefahren, aber S Griebnitzsee ist nur um die Ecke vom Waldschloß - das ist also für jeden Berliner gut zu erreichen)
2. Keine Werbung: Ich weiß nicht, was sich der Veranstalter dabei gedacht hat, eine Show zu veranstalten, ohne Flyer/Plakate zu drucken bzw. sonstiger Promo. Will er den Laden nicht voll kriegen - herzlichen Glückwunsch, das hat ja dann geklappt!
So zum Abend selbst. Da einzig und allein Destiny spielten, wurde der Eintritt auf 5 Euro gesenkt - und die waren echt gut investiert. Destiny boten eine großartige Show mit einem Potpourri aus alten und neuen Songs, wobei letztere überwogen. Leider sind da nur 3 Leute richtig zu abgegangen (ich selbst zähl mich dazu, hatte aber schwer mit meiner Erkältung zu kämpfen). Dazu kamen noch ne Handvoll Leute, die sich ab und zu mal bewegten, aber der Großteil der max. 50 Anwesenden (die zwei Köter und die Leute an der Bar mitgerechnet) ließ sich nur berieseln.
Da fand ich es dann schon dreist, dass noch eine Zugabe gefordert wurde, die auch prompt folgte. Wenigstens stimmte der Beifall für die Band, würde mich aber nicht wundern, wenn die Leute nur geklatscht haben, weil ihnen kalt war - es war ja auch ein wenig zugig.
An Stagedives war auf jeden Fall nicht zu denken, da neben den erwähnten 3 Hanseln niemand dicht genug an der Bühne stand. Der Sound war so lala, aber das liegt wohl eher an der Location und der nicht mehr allzu tollen Anlage als am Tonmann.
Was mir an Destiny als einziges etwas negativ aufstieß gestern, war der Preis für nen Zipper: 35 Euro - etwas zu viel für meinen Geschmack, weshalb ich es bei der Brazilian Press von der Tracy Chapter für 10 Euro belassen hab (und dass, obwohl ich mit so Südamerikaner(inne)n grad nicht so hab *Insider*)
Fazit: Alles in allem ein netter Abend mit einer großartigen Band, die leider nicht so großartig supported wurde.