Filmberichte

DIE ENTFüHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123

Eintragen am: 02.01.2011 | Genre: Action | Land: USA | Jahr: 2009 | Spielzeit: 106 min | FSK: 16 Jahre

Der U-Bahn-Zug Pelham 123 wird zum Schauplatz eines brutalen Raubüberfalls, als bewaffnete Männer ihn in ihre Gewalt bringen und die Passagiere samt Zugführer als Geiseln nehmen. Anfangs reagieren alle mit Staunen, wie jemand so verrückt sein kann, einen Zug zu kapern - doch der Fahrdienstleiter der New Yorker Subway, Zachary Garber, weiß es bald besser. Denn der Anführer der Bande hat alles bis ins kleinste Detail durchgeplant...

 

Ich muss schon sagen das ich von "Die Entführung Der U-Bahn Pelham 123" ziemlich enttäuscht bin. Anfangs wusste ich nichtmal das es grob ein Remake zum 1974er Streifen "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" ist und so im Nachgang betrachtet, habe ich mehr Bock auf der 74er Film.

Zum Einen haben die Trailer-Produzenten mal wieder tolle Arbeit geleistet, denn die kurzen Filmschnitte sind in diesem Zusammenhang viel actionreicher als letztlich die Sequenzen im kompletten Film. Denn so spannend, aufreibend und knallig ist "Die Entführung Der U-Bahn Pelham 123" bei weitem nicht. Hinzu kommt das die beiden Hauptdarsteller weit unter ihren Möglichkeiten spielen. Ich will Travolta mal wieder so sehen wie in "Face/Off - Im Körper des Feindes". Ausserdem hat sein Charakter enorm Potential, dass er nochmal seine Coolness aus "Pulp Fiction" zückt. Doch nichts da. Auch Denzel Washington überzeugt mich nicht.

Ich hätte es cool gefunden, wenn man mit "Die Entführung Der U-Bahn Pelham 123" einen ähnlich genial inszenierten Streifen wie "Inside Man" fabriziert hätte. Besser durchdacht, weitblickender geplant und so weiter. Doch dagegen wirkt die Pelham 123 Ausfahrt wie ein plumper B-Movie.

Somit mein Fazit: Ich hab mich wieder durch die Trailer blenden lassen und bin bitter enttäuscht worden. "Die Entführung Der U-Bahn Pelham 123" ist nichts mehr als ein solider Thriller mit ein paar Actionszenen und einem Cast der viel mehr kann, aber nicht zum Einsatz kommt. Tony Scott kann es eindeutig besser... kann mehr. Filme wie "Last Boys Scout", "Staatsfeind Nr.1" oder "Spy Game" beweisen das!

 

Pro
  • solide Action
  • Ausgang bzw. Grund der Entführung ganz interessant
  • Kontra
    • Travolta und Washington weit unter meinen Erwartungen
    • Tony Scott hat schon besser inszeniert
    • nicht der erhoffte Action-Reißer
    Wertung: 5 / 10 Punkte
    niffi
    Autor: niffiRegistriert: 11.02.2003 - Verfasste Artikel: 19.173 - Forenposts: 12.032 - Alle Artikel anzeigen
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