RUINEN

Da ich eh kein großer Fan dieser ganzen Teenie-Slasher Filme bin war ich bei RUINEN etwas skeptisch, hatte mir von dem Film auch etwas anderes erwartet. Bei einem Filmtitel wie RUINEN bin ich eher von einem Klaustrophobie - Horrorstreifen ausgegangen, dem ist aber nicht so.
RUINEN beginnt typisch lahm mit der Charaktereinleitung, den gewohnten Teenie-Sequenzen und wird erst ab der eigentliche Ruine interessant. Von da an gehts recht hektisch zu. Der Film ist dabei trotzdem ziemlich dialogreich und Splatterszenen (wenn man diese überhaupt so bezeichnen mag) sind eher selten, dafür gibt es hier und da ein paar Schreckmomente und "Psychostellen". Wenn es dann wirklich mal zur Sache geht, ist das scheinbar nur reudig / eklig möglich. Mehr Details würden zuviel verraten, aber ich musste schon ein paar Mal wegschauen.
Obwohl ich die Grundidee cool fand, wurde es durch den typischen Filmaufbau langweilig, einige Charaktere fangen an zu nerven und letztlich ist einem doch das Ende sowieso schon klar. Somit ist es noch "witziger" zum Filmbeginn eine kleine Wette abzuschließen, wer denn als Erstes sterben wird. Das einer/eine aufjedenfall draufgeht, davon kann man ja ausgehen.
Für Genrefans ist RUINEN glaub viel zu lasch, wer dagegen leichten Gruselhorror mag, der erhält bis auf 1-2 Szenen gutes Futter.
- gute Idee
- relativ spannend
- kaum krasse Szenen, wenn dann aber einfach reudig
- im Grunde immer das Gleiche