Filmberichte

TERMINATOR - DIE ERLöSUNG

Eintragen am: 02.01.2011 | Genre: Action | Land: USA, Deutschland, Grossbritanien | Jahr: 2009 | Spielzeit: 115 min | FSK: 16 Jahre

TERMINATOR - DIE ERLÖSUNG spielt im postapokalyptischen Jahr 2018, in dem John Connor (CHRISTIAN BALE) vom Schicksal dazu auserkoren ist, den Widerstand der Menschen gegen Skynet und seine Armee von Terminatoren anzuführen. Aber die Zukunft sieht für Connor anders aus als geplant: Marcus Wright (SAM WORTHINGTON) taucht plötzlich auf - ein Fremder, dessen letzte Erinnerung ist, dass er zum Tode verurteilt wurde. Connor muss entscheiden, ob Marcus aus der Zukunft entsandt worden ist oder aus der Vergangenheit gerettet wurde. Als Skynet seinen finalen Angriff vorbereitet, begeben sich Connor und Marcus auf eine Odyssee, die sie ins Innere der Organisation von Skynet führt, wo sie das schreckliche Geheimnis hinter der möglichen Vernichtung der Menschheit aufdecken.

 

Eigentlich hatte ich es schon geahnt - zwar nicht gehofft - und wenn man als Fan der TERMINATOR Reihe mal ehrlich ist, der neueste Streifen konnte doch nur unter den Erwartungen bleiben. Das liegt meiner Meinung nach nicht mal so sehr am Fakt das Arnold Schwarzenegger fehlt, sondern das man mit der Neuerschaffung der Reihe einfach zu viel wollte. Was bei BATMEN funktioniert hat muss nicht zwangsläufig auch auf andere Filme zutreffen. Und TERMINATOR - Die Erlösung ist ein passendes und aktuelles Beispiel.

Vorallem die Story nagt ordentlich an TERMINATOR 4, denn die gewollte Endzeitgeschichte rund um den Rebellen John Conner weist etliche Lücken auf. Des Weiteren fehlt es dem Film am Wichtigsten: einem Gegner! Einem Terminator! Zwar gibt es eine "Art" Terminator, doch auf Duelle wie in den ersten drei Teilen wurde komplett verzichtet. Unverständlich ist für mich auch wie "Skynet" die Welt mit Maschinen unter "seine" Kontrolle bringen kann, wenn dann aber die Rebellen eine Basis von Skynet angreifen so gut wie keine Terminatoren zur Verteidigung da sind, sondern lediglich 3-4 Roboter die Helden aufhalten wollen. Das sind nur zwei Beispiele wieso die Geschichte in meinen Augen Lücken hat und irgendwie zusammengeschustert wirkt. Und wenn ich dann noch Dialoge der Sorte "Wir müssen zu ihm! - Wieso? - Er ist John Connor!" über mich ergehen lassen muss, hörts echt auf. Derer Wortwechsel gibt es tragischerweise einige.

Es ist aber nicht alles schlecht an TERMINATOR 4. Die Special Effects sind erwartungsgemäß auf dem neuesten Stand, die Endzeit-Stimmung kommt sehr gut rüber, der Soundtrack ist düster - muss aber auch ohne dem typischen TERMINATOR Jingle auskommen, dafür gibts dann mal wieder Punktabzug. Das gehört eben einfach dazu wie Käse auf eine Pizza.

Was bleibt ist die ernüchternde Gewissheit das ich mit meiner Vorahnung Recht hatte. T4 ist leider der schlechteste Film der Reihe und auch wenn Christian Bale eine gute Figur macht, kann er nicht das miese Drehbuch retten. Naja mal sehn wie der nächste T-Film wird.

 

Pro
  • Focus liegt nicht immer auf John Connor
  • Special Effects und Endzeit-Stimmung
Kontra
  • miese Story
  • schwache bis dümmliche Dialoge
  • Terminator ohne Terminator ist kein Terminator
Wertung: 5 / 10 Punkte
niffi
Autor: niffiRegistriert: 11.02.2003 - Verfasste Artikel: 19.173 - Forenposts: 12.032 - Alle Artikel anzeigen
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