BROILERS - SANTA MUERTE LIVE TAPES
Eintragen am: 22.10.2012
Während man mittlerweile auf eine nahezu zwanzigjährige Bandgeschichte zurückblicken kann, war es das aktuelle Album "Santa Muerte", welches den Jungs und Mädels von den BROILERS eine ganze Wagenladung an Popularität und Airplay beschert hat - Top 3 in den Albumcharts ist definitiv nicht von schlechten Eltern. Irgendwie ist es da ja nur verständlich, die zugehörige Tour auf einen Silberling zu pressen und der Nachwelt zu erhalten.
Und "Santa Muerte Live Tapes" kann sich durchaus sehen lassen: knapp zwei Stunden Spielzeit werden gefüllt mit 31 Songs, die hervorragend als Nachweis herangezogen werden können, wie beachtlich sich die Düsseldorfer im Laufe der Jahre entwickelt haben: Vom Oi- und Skinhead-Stil der Anfangsjahre ist nicht mehr viel geblieben und man tobt sich dieser Tage viel lieber in recht komplex angelegten eingängigen Songs aus, die den Genreschnitt bezüglich der Anzahl der verwendeten Gitarrenakkorde schätzungsweise um den Faktor 3 übertreffen. Umso schöner, dass auch anno 2012 einige frühere Veröffentlichungen den Weg auf die "Santa Muerte Live Tapes" gefunden (z.B. "Paul der Hooligan").
Ansonsten liegt der Fokus natürlich auf den neueren Langrillen, allen voran "Santa Muerte" und es ist schon beeindruckend, wie authentisch die Instrumentierung aus dem Studio auf die Bühne geholt wurden. Zur klassischen Schrammelbesetzung gesellen sich immer wieder Bläser, Akkordeon oder Orgel und so funktioniert die Ska- und Reggae-lastige Deutschpunk-Mischung auch auf der Bühne einfach absolut stimmig.
Was soll man also noch sagen: BROILERS haben sich über die Jahre zurecht eine der vorderen Positionen in der deutschen Punk-Szene gesichert und auch wenn das Eintauchen in den Mainstream von vielen alteingesessenen Anhängern eher kritisch oder gar als Verloimdung der eigenen Wurzeln verkannt werden könnte, zeigt der Fünfer, wie man als Band reifen kann, ohne die eigene Herkunft fallen zu lassen. Sowohl für Kenner als auch Neueinsteiger eine unbedingte Empfehlung: ein Einblick in die Geschichte der BROILERS kann kaum besser gegeben werden als hier.

Und "Santa Muerte Live Tapes" kann sich durchaus sehen lassen: knapp zwei Stunden Spielzeit werden gefüllt mit 31 Songs, die hervorragend als Nachweis herangezogen werden können, wie beachtlich sich die Düsseldorfer im Laufe der Jahre entwickelt haben: Vom Oi- und Skinhead-Stil der Anfangsjahre ist nicht mehr viel geblieben und man tobt sich dieser Tage viel lieber in recht komplex angelegten eingängigen Songs aus, die den Genreschnitt bezüglich der Anzahl der verwendeten Gitarrenakkorde schätzungsweise um den Faktor 3 übertreffen. Umso schöner, dass auch anno 2012 einige frühere Veröffentlichungen den Weg auf die "Santa Muerte Live Tapes" gefunden (z.B. "Paul der Hooligan").
Ansonsten liegt der Fokus natürlich auf den neueren Langrillen, allen voran "Santa Muerte" und es ist schon beeindruckend, wie authentisch die Instrumentierung aus dem Studio auf die Bühne geholt wurden. Zur klassischen Schrammelbesetzung gesellen sich immer wieder Bläser, Akkordeon oder Orgel und so funktioniert die Ska- und Reggae-lastige Deutschpunk-Mischung auch auf der Bühne einfach absolut stimmig.
Was soll man also noch sagen: BROILERS haben sich über die Jahre zurecht eine der vorderen Positionen in der deutschen Punk-Szene gesichert und auch wenn das Eintauchen in den Mainstream von vielen alteingesessenen Anhängern eher kritisch oder gar als Verloimdung der eigenen Wurzeln verkannt werden könnte, zeigt der Fünfer, wie man als Band reifen kann, ohne die eigene Herkunft fallen zu lassen. Sowohl für Kenner als auch Neueinsteiger eine unbedingte Empfehlung: ein Einblick in die Geschichte der BROILERS kann kaum besser gegeben werden als hier.
Pro
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Kontra
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