CRUEL HAND - PRYING EYES
Eintragen am: 03.02.2009
Erdiger, rockiger und ehrlicher Hardcore. Viel mehr kann ich zu dieser Scheibe kaum sagen, denn es ist damit irgendwie alles gesagt. Ich schiele im Moment nochmal rüber zu meinem ComeCloser-Review, weil Cruel Hand sich demselben Genre verschrieben haben. Hier fällt eine etwas langsamere Spielweise auf und auch eine düstere Grundstimmung. Die Spielzeit ist ja mehr als dürftig ausgefallen, was aber Fans dieses Genres nicht merklich erregt. 23 Minuten? Hallo. Ich kann mir diese Art Musik ja auch nicht über eine halbe Stunde anhören und für einen Dauerlauf im Gehörgang reicht es auch nicht, Schwächen kann ich aber ebenso wenig erhören. "Prying Eyes" geht gut nach vorn und ab und an höre ich Panteraanleihen, was sehr nett ist und es lässt sich auch zu der Platte locker durch die Wohnung hüpfen. "Hounds" und "Heart Failure" stechen etwas hervor und der ein oder andere Crewshout darf auch nicht fehlen. Gefällt mir nicht ganz so wie die ComeCloser und ich bin schon bedient von der Spielzeit. Dennoch gute Platte, die jedoch eher für Fans dieser Musikrichtung interessant sein dürfte. Für alle anderen gibt es hier erdigen, rockigen Hardcore, nicht mehr, nicht weniger und ein düsteres Cover - da nehm ich lieber Tauben. Etwas mehr Innovationen und Wagnisse würden helfen. Mir würde eine solche Platte im Schrank reichen, live sicher ein Brett.

Pro
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Kontra
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