CRYPTOPSY - THE BEST OF US TO BLEED
Eintragen am: 12.03.2013
Wer sich schon immer fragte wer eigentlich diese CRYPTOPSY sind die seit Anfang der 90iger wild und ungestüm ihr Unwesen treiben, sollte mit dem bandinternen Sampler 'The Best of Us to Bleed' wohl perfekt bedient werden. Sicherlich haben die meisten genreaffinen Musikliebhaber schon das ein oder andere der technichal ExtremMetal-Canadier vernommen, was nicht nur daran liegt das selbige mittlerweile ihr 7. Studioalben präsentieren, nein, man bekommt eben auch wirklich anspruchsvolles Geknüppel geboten und auf den hiesigen Festival- und Konzertbühnen unserer und vergangener Tage kam man wohl eh nicht lange an CRYPTOPSY vorbei.
Ob nun sinnvoll oder nicht dem MetalUniversum, welches nicht unbedingt für die Produktion endloser Hits am Fließband bekannt sein möchte, ein Best-Of Album zu schenken - hier dargebotenes Material bietet ohne Frage einen guten Überblick über die verschiedenen Entwicklungsrichtungen und Metarmorphosen einer random Metalband der letzten Jahre und wer dem unguten Gefühl hier vielleicht nur Geld aus den Taschen gesaugt zu bekommen widerstehen kann, der macht eh nichts verkehrt besagte DoppelBest-Of sich zuzulegen.
Dabei deckt die erste der beiden Sampler "16 Stabwounds" eher die jüngere Bandgeschichte ab, von den ersten drei exklusiven Studio Tracks aus dem Jahr 2011 bis hin zu ausgewählten Highlights aus der bei Century Media erschienenen Discografie seit 1998: "The Unspoken King" (2008), "Once Was Not", (2005), "And Then You'll Beg" (2000) und "Whisper Supremacy" (1998), während sich die zweite Disc "Bury The Past Alive" eher den obskuren, raren Kapiteln der Bandgeschichte widmet: von untergründigen Klassikern der ersten zwei Studioalben "None So Vile" (1996) und "Blasphemy Made Flesh" (1994), über verschiedene Live-Aufnahmen mit wechselndem Band-Line-Up (von 1998, 2003 und 2004) bis hin zu absoluten Seltenheiten, in Gestalt von vier Songs umfassenden Probe-Aufnahmen aus dem Jahr 1998, die der Band damals die Tür zu Century Media öffneten.
Dabei dokumentieren die ausgewählten Gewaltwerke durchaus eindrucksvoll und beschaulich den Werdegang einer DER LIVE-Größen des TechMetal überhaupt und sollte aufgrund ihrer unterschiedlichen musikalischen Eindrücke, von absolutem OldSchool Trash bis hin zu modern brutalen TechGewittern, so ziemlich jeden Zeitgenossen zufriedenstellen. Man bekommt einen klaren Eindruck wie eine Band sich trotz einschlägiger Positionswechsel (allein 4 verschiedene Sänger) stets des Extremen und Innovativen verschrieben sah und dies auch meist in Vorreiterrolle praktizieren konnte, oder wie es Adrien Begrand (Decibel Magazine) in evolutionsallegorischer Betrachtungsweise wohl am besten beschrieb: "Es waren tumultartige 20 Jahre, aber die Evolution von CRYPTOPSY zu beobachten, war immer faszinierend. So lange es Grenzen im extremen Metal gibt, werden CRYPTOPSY am Start sein, um sie ausgiebig auszuloten." Das würde ich mal vorbehaltlos unterschreiben Herr Begrand!
Fazit: Mir persönlich, als etwas jüngeren Semester der Metalei, sagt aufgrund generationsspezifischer Hintergründe die erstere der beiden Scheiben ein wenig mehr zu, da ich mich kaum der Perfektion und vor allem dem vermehrten Kopfnickergrooveeinschlag monstraler Hits wie "Oh my Fucking God", Silence the Tyrants" oder "Voice Of Unreason" (u.a. !!) erwehren kann. Jedoch bin ich mir sicher das dem erfahrenen Jeansjackenlanghaarträger dann doch eher die zweitere, weitaus privilegiertere und trashigere Platte mehr zusagen dürfte! Als langjähriger Anhänger ohnehin. Alles in allem muss hier also nicht lange überlegt werden: zum auschecken der Band eine absolut sinnvolle Wahl und als Genreliebhaber fast schon Pflichtprogramm, denn allein quantitativ argumentierend ergibt der Kauf von knapp 140min Geschredder absolut Sinn.
Und fühlt man sich als "wahrer" Fan betrogen oder sieht gar die Integrität der gesamten Szene verraten ein Album vorgesetzt zu bekommen, welches unter dem Strich mit nur drei neuen Songs aufwartet ("Boden", "A Graceful Demise" und "Holodomor") und die stete Gefahr der Geldschäffelei einen zusehend in den Wahnsinn treibt... tja, dann lässt man es eben sein! Zum Kauf gezwungen wird hier sicherlich keiner! In jedem Fall ein gelungener Abriss einer ereignisreichen Bandgeschichte und das Material bleibt eh über die meisten Zweifel erhaben!

Ob nun sinnvoll oder nicht dem MetalUniversum, welches nicht unbedingt für die Produktion endloser Hits am Fließband bekannt sein möchte, ein Best-Of Album zu schenken - hier dargebotenes Material bietet ohne Frage einen guten Überblick über die verschiedenen Entwicklungsrichtungen und Metarmorphosen einer random Metalband der letzten Jahre und wer dem unguten Gefühl hier vielleicht nur Geld aus den Taschen gesaugt zu bekommen widerstehen kann, der macht eh nichts verkehrt besagte DoppelBest-Of sich zuzulegen.
Dabei deckt die erste der beiden Sampler "16 Stabwounds" eher die jüngere Bandgeschichte ab, von den ersten drei exklusiven Studio Tracks aus dem Jahr 2011 bis hin zu ausgewählten Highlights aus der bei Century Media erschienenen Discografie seit 1998: "The Unspoken King" (2008), "Once Was Not", (2005), "And Then You'll Beg" (2000) und "Whisper Supremacy" (1998), während sich die zweite Disc "Bury The Past Alive" eher den obskuren, raren Kapiteln der Bandgeschichte widmet: von untergründigen Klassikern der ersten zwei Studioalben "None So Vile" (1996) und "Blasphemy Made Flesh" (1994), über verschiedene Live-Aufnahmen mit wechselndem Band-Line-Up (von 1998, 2003 und 2004) bis hin zu absoluten Seltenheiten, in Gestalt von vier Songs umfassenden Probe-Aufnahmen aus dem Jahr 1998, die der Band damals die Tür zu Century Media öffneten.
Dabei dokumentieren die ausgewählten Gewaltwerke durchaus eindrucksvoll und beschaulich den Werdegang einer DER LIVE-Größen des TechMetal überhaupt und sollte aufgrund ihrer unterschiedlichen musikalischen Eindrücke, von absolutem OldSchool Trash bis hin zu modern brutalen TechGewittern, so ziemlich jeden Zeitgenossen zufriedenstellen. Man bekommt einen klaren Eindruck wie eine Band sich trotz einschlägiger Positionswechsel (allein 4 verschiedene Sänger) stets des Extremen und Innovativen verschrieben sah und dies auch meist in Vorreiterrolle praktizieren konnte, oder wie es Adrien Begrand (Decibel Magazine) in evolutionsallegorischer Betrachtungsweise wohl am besten beschrieb: "Es waren tumultartige 20 Jahre, aber die Evolution von CRYPTOPSY zu beobachten, war immer faszinierend. So lange es Grenzen im extremen Metal gibt, werden CRYPTOPSY am Start sein, um sie ausgiebig auszuloten." Das würde ich mal vorbehaltlos unterschreiben Herr Begrand!
Fazit: Mir persönlich, als etwas jüngeren Semester der Metalei, sagt aufgrund generationsspezifischer Hintergründe die erstere der beiden Scheiben ein wenig mehr zu, da ich mich kaum der Perfektion und vor allem dem vermehrten Kopfnickergrooveeinschlag monstraler Hits wie "Oh my Fucking God", Silence the Tyrants" oder "Voice Of Unreason" (u.a. !!) erwehren kann. Jedoch bin ich mir sicher das dem erfahrenen Jeansjackenlanghaarträger dann doch eher die zweitere, weitaus privilegiertere und trashigere Platte mehr zusagen dürfte! Als langjähriger Anhänger ohnehin. Alles in allem muss hier also nicht lange überlegt werden: zum auschecken der Band eine absolut sinnvolle Wahl und als Genreliebhaber fast schon Pflichtprogramm, denn allein quantitativ argumentierend ergibt der Kauf von knapp 140min Geschredder absolut Sinn.
Und fühlt man sich als "wahrer" Fan betrogen oder sieht gar die Integrität der gesamten Szene verraten ein Album vorgesetzt zu bekommen, welches unter dem Strich mit nur drei neuen Songs aufwartet ("Boden", "A Graceful Demise" und "Holodomor") und die stete Gefahr der Geldschäffelei einen zusehend in den Wahnsinn treibt... tja, dann lässt man es eben sein! Zum Kauf gezwungen wird hier sicherlich keiner! In jedem Fall ein gelungener Abriss einer ereignisreichen Bandgeschichte und das Material bleibt eh über die meisten Zweifel erhaben!
Pro
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Kontra
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