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CUTLIESTHROAT - ANOIA

Eintragen am: 18.02.2014

Mit den einladenden Worten, "Probably the freshest representatives of bestiality", wird man von CUTLIESTHROAT auf deren Facebook-Seite begrüßt. Die progressive Deathcore-Kapelle aus Halle hat nach einem Jahr Bestehen schon so einiges geschafft: eine ordentliche Fanbase auch außerhalb des großen Teiches, eine beachtliche Anzahl an Shows und natürlich ihr Debut "Anoia". Ob die EP den Einführungsworten gerecht wird, werden wir wohl erst nach der Review erfahren.

"Anoia" startet mit einem instrumentalen Track, der zunächst aus viel Klimbim besteht, zu einem Breakdown heranwächst und letztendlich mit progressiven Sounds endet. Insofern nichts Neues, aber stark umgesetzt. Bei dem nächsten Song "Reconceive" geht's schon etwas mehr zur Sache. Vocalist Marius ist ab der ersten Sekunde voll dabei. Er versteht es, gekonnt zwischen miesen Growls und hohen Shouts zu wechseln, was den geneigten Hörer zunächst umhaut. Gepaart wird dies mit Gitarrensounds, die sehr stark an BORN OF OSIRIS erinnern. Hier merkt man schon, dass die Jungs so einiges drauf haben.

Die 7-saitigen Gitarren werden gut eingesetzt und sorgen für den ganz besonderen Sound. Der zweite Song, "Sin", beginnt ruhig, explodiert und endet in einem Blutbad. Bei diesem Song wurde mehr Fokus auf die Vocals gelegt, da diese hier viel präsenter sind. Dadurch wirkt "Sin" ziemlich Brutal und der Breakdown reißt auch nochmal alles ab. Song Nummer vier hört auf den Namen "For Lucy". Dieser Track fängt da an, wo "Reconceive" aufgehört hat. Die Gitarren werden wieder aktiver und vor allem auch progressiver. Im Hintergrund werden tolle Melodien gespielt, währenddessen im Vordergrund alles mit Vocals, Zweitgitarre und Schlagzeug vernichtet wird. Auch bei dem letzten Song greifen CUTLIESTHROAT tief in die Trickkiste. Neben der Spieluhr und einem Breakdown wurde noch ein Klavier eingesetzt. Auf Vocals wurde hier leider auch verzichtet.

Und handelt es sich bei CUTLIESTHROAT wirklich um "...the freshest representatives of bestiality"? Mit gutem Gewissen kann man sagen, dass sie sehr nah dran sind. "Anoia" ist ein starkes Debut, was vor allem durch die Vocals und den Gitarren glänzt. Hinzu kommt ein innovativer Sound, den man hierzulande nicht oft hört. Wenn man bedenkt, dass das Durchschnittsalter des Quintetts gerade mal bei 18 bis 19 Jahren liegt, dann kann man auf die nächsten Veröffentlichungen sehr gespannt sein.

 

Pro
  • starker Sound
  • tolle Gitarren
Kontra
  • 2/5 Songs sind ohne Vocals
Wertung: 8 / 10 Punkte
FlowRyan
Autor: FlowRyanRegistriert: 21.01.2014 - Verfasste Artikel: 26 - Forenposts: 27 - Alle Artikel anzeigen
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Allgemeine Informationen

Veröffentlichung: 08.01.2014

Spielzeit: 16:57 min

Label: Diy

Band: www.facebook.com

Tracklist:

01. Inception
02. Reconceive
03. Sin
04. For Lucy
05. Conclusion

Discografie:

2007 - Follow The Asphalt
2013 - Masquerader

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