DRIVING THE SALT - TELL-TALE HEARTS
Eintragen am: 05.02.2010
Dass der Begriff des melodischen OldSchool-Hardcores heute oft nur ein Gähnen produziert, liegt zumeist daran, dass in jener Sparte eine viel zu große Anzahl an Bands eine viel zu geringe Bandbreite an musikalischem Verständnis anbietet und oft das Kopieren anderer Bands nur selten erweitert wird. Selbständiger geht es da schon bei Driving the Salt zu, einer Band aus Bayern, die schon vor fünf Jahren ihre doch recht eigenständige Variante von Hardcore produziert haben und mit der "The Ghosts Stopped Watching" LP für einige Furore sorgen konnte. Nun hat man auf "Tell-Tales Heart" alle bisherigen Songs vereint sowie sechs neue Tracks hinzugefügt, um einen kompletten Überblick über das bisherige Output der Band zu verschaffen.
Herausgekommen ist trotz der knapp sieben Jahre, die zwischen den einzelnen Songs liegen, ein sehr homogenes Stück Musik mit ehrlichem und melodischem Hardcore, musikalisch irgendwo angesiedelt zwischen Cro-Mags und As Friends Rust. Hier klingt nichts aufgesetzt geschweige denn glattgebügelt, der Sound ist angenehm rau und durchsetzt von der puren Emotionalität des Gesanges, der zwar wenig abwechslungsreich, aber durch Sprechpassagen sowie einiger ruhiger Momente eindringlich ist. Man fühlt sich beinahe in die späten 80´er zurückversetzt wenn man Songs wie "Black-eyed romeos" oder "I hate the kids" hört und auch bleibt man stets den Punkwurzeln treu, ohne jedoch Einflüsse wie z.B. des NYHCs oder des melodischen Rocks vermissen zu lassen. Angereichert mit vielen CrewShouts, aussagekräftigen Skits sowie zumeist politischen - und guten - Lyrics, ergibt sich hier das musikalische Abbild einer Band, die ihre Hausaufgaben - und dass schon seit vielen Jahren - gemacht hat und mit der Zeit ihren Sound stets erweitert und im beinahe progressiven Stil verbessert hat. Die ersten sechs Songs stammen dabei aus dem Jahr 2009, danach gibt es die Songs des schon erwähnten "The Ghosts Stopped Watching"-Albums sowie weitere Songs von einer Split und einer Demo von 2002. Natürlich wird bei alldem kein Rad neu erfunden, und auch sind gerade die älteren Tracks teilweise auf einem schwächeren Niveau und - gerade im Vergleich zu späteren Songs - nicht so hörenswert, dennoch ergibt die Platte ein rundes Ganzes, gefüllt mit anständiger und recht erwachsener Musik.
Im Endeffekt kann man sagen, dass Driving the Salt mit ihrem Anspruch, "klassischen Hardcore mit den Mitteln der heutigen Zeit" zu produzieren, gut ins Schwarze treffen und dabei zeitlos-gute und abwechslungsreiche Tracks auf die Beine gestellt haben. Die Platte umfasst die komplette Discographie der Jungs, und kann gerade Liebhabern des 80´er Sounds, aber auch den Kids von heute und morgen ans Herz gelegt werden. Gute Sache das.

Herausgekommen ist trotz der knapp sieben Jahre, die zwischen den einzelnen Songs liegen, ein sehr homogenes Stück Musik mit ehrlichem und melodischem Hardcore, musikalisch irgendwo angesiedelt zwischen Cro-Mags und As Friends Rust. Hier klingt nichts aufgesetzt geschweige denn glattgebügelt, der Sound ist angenehm rau und durchsetzt von der puren Emotionalität des Gesanges, der zwar wenig abwechslungsreich, aber durch Sprechpassagen sowie einiger ruhiger Momente eindringlich ist. Man fühlt sich beinahe in die späten 80´er zurückversetzt wenn man Songs wie "Black-eyed romeos" oder "I hate the kids" hört und auch bleibt man stets den Punkwurzeln treu, ohne jedoch Einflüsse wie z.B. des NYHCs oder des melodischen Rocks vermissen zu lassen. Angereichert mit vielen CrewShouts, aussagekräftigen Skits sowie zumeist politischen - und guten - Lyrics, ergibt sich hier das musikalische Abbild einer Band, die ihre Hausaufgaben - und dass schon seit vielen Jahren - gemacht hat und mit der Zeit ihren Sound stets erweitert und im beinahe progressiven Stil verbessert hat. Die ersten sechs Songs stammen dabei aus dem Jahr 2009, danach gibt es die Songs des schon erwähnten "The Ghosts Stopped Watching"-Albums sowie weitere Songs von einer Split und einer Demo von 2002. Natürlich wird bei alldem kein Rad neu erfunden, und auch sind gerade die älteren Tracks teilweise auf einem schwächeren Niveau und - gerade im Vergleich zu späteren Songs - nicht so hörenswert, dennoch ergibt die Platte ein rundes Ganzes, gefüllt mit anständiger und recht erwachsener Musik.
Im Endeffekt kann man sagen, dass Driving the Salt mit ihrem Anspruch, "klassischen Hardcore mit den Mitteln der heutigen Zeit" zu produzieren, gut ins Schwarze treffen und dabei zeitlos-gute und abwechslungsreiche Tracks auf die Beine gestellt haben. Die Platte umfasst die komplette Discographie der Jungs, und kann gerade Liebhabern des 80´er Sounds, aber auch den Kids von heute und morgen ans Herz gelegt werden. Gute Sache das.
Pro
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Kontra
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