FIREWIND - APOTHEOSIS - LIVE
Eintragen am: 03.07.2013
FIREWIND präsentieren hier auf ihrem Livealbum 'Apotheosis' ihre bisherigen Laufbahnspeerspitzen, mitgeschnitten auf ihren vier Jubiläumskonzerten, welche die Band 2012 in Griechenland spielte, und zeigen sich dabei mal ikonen - mal stümperhaft während ihrer gut 70minütigen Klimperei. Wenn hier von stümperhaft die Rede ist, bezieht sich das zumeist auf die eher dürftig dargebotene Leistung Herrn Papathanasios am Gesang, der doch seine herbe Mühe hat, die Energie echten PowerMetals auch live authentisch abrufen zu können. Anders dagegen verhält es sich bei den auch als Session-Musiker heiß begehrten Gus und Bob, die uns hier in vielerlei Songpassagen oder gar ganzen Instrumentaldarbietungen wie "Guitar Solo 2012", "SKG" oder "Piano Solo" die absolut finale Kunst der Musik darbieten. Aber Künstler waren die 4 stolzen Griechen schon immer, doch Avantgarde wohl nimmer mehr.
Denn ihre spielerische Klasse kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass FIREWIND nie wirklich Trendsetter waren oder sind, sondern vielmehr den großen ihrer Zunft in andächtigen Abständen, mit fast demselben Material, hinterher dümpelten (ohne Frage jedoch auf höchsten Niveau) und meist nur das im Hochglanzformat verarbeiteten, was andere bereits zu Genüge präsentiert haben. Im Gesamten wirkt 'Apotheosis' also eher als Abschluss einer Ära (Sänger Papathanasio verabschiedet sich ohnehin von der Band), um Vergangenes endgültig ad acta legen zu können und vielleicht mit neuem Elan fremde Ufer zu betreten. Die Klasse ist da, ohne wenn und aber, will man sich jedoch abheben von den ganz großen ihrer Zunft, sollte da doch ein wenig mehr kommen. Als DVD bestimmt eine stimmige Geschichte, auf Platte ein wenig müde.

Denn ihre spielerische Klasse kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass FIREWIND nie wirklich Trendsetter waren oder sind, sondern vielmehr den großen ihrer Zunft in andächtigen Abständen, mit fast demselben Material, hinterher dümpelten (ohne Frage jedoch auf höchsten Niveau) und meist nur das im Hochglanzformat verarbeiteten, was andere bereits zu Genüge präsentiert haben. Im Gesamten wirkt 'Apotheosis' also eher als Abschluss einer Ära (Sänger Papathanasio verabschiedet sich ohnehin von der Band), um Vergangenes endgültig ad acta legen zu können und vielleicht mit neuem Elan fremde Ufer zu betreten. Die Klasse ist da, ohne wenn und aber, will man sich jedoch abheben von den ganz großen ihrer Zunft, sollte da doch ein wenig mehr kommen. Als DVD bestimmt eine stimmige Geschichte, auf Platte ein wenig müde.
Pro
- technisch allerhöchstes Niveau
- für FIREWIND - Einsteiger ideal (Hit an Hit)
Kontra
- bei aller Klasse - nie wirklich Trendsetter
- als DVD sicherlich sinnvoller als auf Platte


