FUCK YOU AND DIE - VENI VICI
Eintragen am: 22.06.2010
Das es mittlerweile so einige idiotische Bandnamen im Metalbereich gibt, dürfte nach "We Butter The Bread With Butter" und "Fuck Your Shadow From Behind" bereits aufgefallen sein. "Fuck You And Die" reiht sich da ebenfalls gut ein. Ob man mit den Namen nur auffallen will, oder was sich die Bands dabei denken, weiß ich nicht aber es geht ja auch um die Musik die dahinter steckt. FYAD vereinen so ziemlich alles von Grindcore über Black-, Thrash und Power Metal, sowie Hardcore und Rap. Und wahrscheinlich lassen sich noch einige weitere Anspielungen finden. Die meisten Songs gehen dabei nicht länger als eine Minute, mit Ausnahme des Titelsongs, welcher dann auch gleich mal mit 9 Minuten zu Buche schlägt. Da wären wir auch schon beim größten Problem von FYAD angelangt. Die Songs sind viel zu kurz und nach 23 Minuten weiß man erst einmal gar nicht so recht, was man hier gerade gehört hat. Nach den ersten Durchläufen bleibt so gut wie nichts hängen. Sicherlich gibt es einige extrem geile Riffs, welche aber, durch die kürze der Songs, verschenkt werden. Die Produktion geht in Ordnung für den ersten Output. Absolutes Highlight der Scheibe ist der oben bereits erwähnte Titelsong "Veni Vici". In 9 Minuten wird so ziemlich alles dargeboten, was FYAD musikalisch drauf haben. Mangelnde Abwechslung kann man, angesichts der vielen Genreausbrüche, den Jungs wirklich nicht unterstellen. Freunde von "JAKA" und "Aborted" sollten hier ihren Spass haben, alle anderen unbedingt vorher Probe hören. Anspieltipps sind "Veni Vici" und "Was Wäre Wenn".

Pro
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Kontra
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