HORSE LATITUDES - AWAKENING
Eintragen am: 23.05.2012
Als langsamen und primitiven Metal preist das Trio Horse Latitudes ihren Sound an und trifft damit nicht gänzlich daneben, geht es um die Beschreibung ihres Drone Doom-Stampfers "Awakening". Das zweite Album von Vellu (Bass), Heidi (Bass) und Harri (Drums & Vocals) kommt dabei komplett ohne Sechssaiter aus, was ein enorm brummendes Erlebnis ist und dem Sound der Band einen besonderen Anstrich verleiht.
"Awakening" vollbringt dabei das Wunder, dass man trotz der stellenweise extrem ausgeprägten Monotonie nicht in Langeweile verfällt. In der richtigen Stimmung antreffend, kann man sich wunderbar in die knurrig wabernden Doom hineinlegen und die schweren Arrangements genießen, die sich würdevoll, aber entsprechend langsam aufbauen. Jeder Anschlag der dicken Bass-Saiten drückt sich in die Hirnrinde und verbreitet eine düstere Stimmung, die durch das schleppende Schlagzeug-Spiel untermauert wird. Der Drummer erweitert mit seinen unterschiedlichen Gesangsweisen - mal tief growlend und knurrig, mal flüsternd, ein andermal in feinster Doom-Manier melancholisch singend - das Soundgerüst von Horse Latitudes und vervollständigt die Untergangs-Atmosphäre auf "Awakening". Zudem kann das Songwriting überzeugen, da die Band darauf Wert legt, dass sich die Songs nicht nur in ihrer Monotonie sielen, sondern auch mit kleinen Details gespickt sind und ansprechende Spannungsbögen innehaben.
Jeglichen Doom- und Drone Doom-Jüngern ist das zweite Album des finnischen Trios deshalb an´s Herz zu legen, da Horse Latitudes wirklich wissen, wie man eine spannende Stimmung erzeugt, die die Hörenden in ihren Bann zieht. "Awakening" hat eine ganz besondere Strahlkraft, die von negativen Schwingungen geprägt ist und derer man nicht so leicht entkommt. Wunderbares Werk mit enorm eigenständigen Sound.

"Awakening" vollbringt dabei das Wunder, dass man trotz der stellenweise extrem ausgeprägten Monotonie nicht in Langeweile verfällt. In der richtigen Stimmung antreffend, kann man sich wunderbar in die knurrig wabernden Doom hineinlegen und die schweren Arrangements genießen, die sich würdevoll, aber entsprechend langsam aufbauen. Jeder Anschlag der dicken Bass-Saiten drückt sich in die Hirnrinde und verbreitet eine düstere Stimmung, die durch das schleppende Schlagzeug-Spiel untermauert wird. Der Drummer erweitert mit seinen unterschiedlichen Gesangsweisen - mal tief growlend und knurrig, mal flüsternd, ein andermal in feinster Doom-Manier melancholisch singend - das Soundgerüst von Horse Latitudes und vervollständigt die Untergangs-Atmosphäre auf "Awakening". Zudem kann das Songwriting überzeugen, da die Band darauf Wert legt, dass sich die Songs nicht nur in ihrer Monotonie sielen, sondern auch mit kleinen Details gespickt sind und ansprechende Spannungsbögen innehaben.
Jeglichen Doom- und Drone Doom-Jüngern ist das zweite Album des finnischen Trios deshalb an´s Herz zu legen, da Horse Latitudes wirklich wissen, wie man eine spannende Stimmung erzeugt, die die Hörenden in ihren Bann zieht. "Awakening" hat eine ganz besondere Strahlkraft, die von negativen Schwingungen geprägt ist und derer man nicht so leicht entkommt. Wunderbares Werk mit enorm eigenständigen Sound.
Pro
-
-
Kontra
-
-