MIA HOPE - WE ARE JUST SATELLITES
Eintragen am: 09.03.2010
Ach du je... die Band beschreibt ihren Sound in der Promo-Info als "melodic, epic, progressive metal/hardcore". Mir schwant nichts Gutes. Haben wir es hier etwa mit dem nächsten kläglichen Versuch zu tun dem Metalcore Genre ein wenig Leben einzuhauchen? Doch Eins nach dem Anderen. Was bedeutet eigentlich "progressiv"? Im Internet findet man: "fortschrittlich", "stufenweise fortschreitend". Nun denn.
Im Falle von MIA HOPE aus dem Vereinigten Königreich bedeutet dies: die typischen Merkmale des Metalcore werden mit Chaos-Elementen (progressive!), rockig-gesungenen Refrains, ruhigen melodischen Parts und Soli (melodic!) angereichert. Dementsprechend haben die Songs eine um ca. 1-2 Minuten längere Spieldauer. Das macht das Ganze dann wohl "epic".
Dass hier kein falscher Eindruck entsteht. Die Jungs verstehen ihr Handwerk und das Ganze macht auch Spass. Allerdings nur für 3-4 Songs. Und das sind die ersten 4 des Albums. Danach wirkt das Ganze wie eine gezwungene Aneinanderreihung verschiedener Genres. Entfernt man sich kurzzeitig zu weit vom eigentlichen Metalcore wird schnell ein deftiger Breakdown eingebaut. Dieser macht dann auch Spass, kann aber eben nicht über die grundsätzliche Unentschlossenheit vieler Songs hinwegtäuschen. Ab und zu horcht man auf Grund eines gelungenen Parts auf ("Nows not a good time") und stellt deprimiert fest, dass der Song bereits 3 Minuten läuft. Der Rest rauscht dann auch wieder an einem vorüber.
Grundsätzlich ist "We are just Satellites" kein schlechtes Album. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente und gehen in einem Song anspruchsvoller zu Werke als die meisten Bands der letzten Jahre auf Albumlänge. Was jedoch das Songwriting angeht, wäre weniger manchmal eben mehr gewesen. Mein Ding ist es nicht, Fans etwas anspruchsvolleren Metalcores sollten ruhig mal ein Ohr riskieren.

Im Falle von MIA HOPE aus dem Vereinigten Königreich bedeutet dies: die typischen Merkmale des Metalcore werden mit Chaos-Elementen (progressive!), rockig-gesungenen Refrains, ruhigen melodischen Parts und Soli (melodic!) angereichert. Dementsprechend haben die Songs eine um ca. 1-2 Minuten längere Spieldauer. Das macht das Ganze dann wohl "epic".
Dass hier kein falscher Eindruck entsteht. Die Jungs verstehen ihr Handwerk und das Ganze macht auch Spass. Allerdings nur für 3-4 Songs. Und das sind die ersten 4 des Albums. Danach wirkt das Ganze wie eine gezwungene Aneinanderreihung verschiedener Genres. Entfernt man sich kurzzeitig zu weit vom eigentlichen Metalcore wird schnell ein deftiger Breakdown eingebaut. Dieser macht dann auch Spass, kann aber eben nicht über die grundsätzliche Unentschlossenheit vieler Songs hinwegtäuschen. Ab und zu horcht man auf Grund eines gelungenen Parts auf ("Nows not a good time") und stellt deprimiert fest, dass der Song bereits 3 Minuten läuft. Der Rest rauscht dann auch wieder an einem vorüber.
Grundsätzlich ist "We are just Satellites" kein schlechtes Album. Die Jungs beherrschen ihre Instrumente und gehen in einem Song anspruchsvoller zu Werke als die meisten Bands der letzten Jahre auf Albumlänge. Was jedoch das Songwriting angeht, wäre weniger manchmal eben mehr gewesen. Mein Ding ist es nicht, Fans etwas anspruchsvolleren Metalcores sollten ruhig mal ein Ohr riskieren.
Pro
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Kontra
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