OFF! - OFF!
Eintragen am: 03.05.2012
OFF! laden mit ihrem Debüt zur Nostalgiestunde. Oder besser gesagt zu gerade mal 16 Minuten Nostalgie. Denn länger ist diese Scheibe nicht. Was aber keinen stören muss. Denn OFF! haben mehr zu sagen als viele andere Bands. Kein Wunder, immerhin sind die Altpunks schon lange in der Szene unterwegs. Spätestens wenn die unverkennbare Stimme von Keith Morris, seines Zeichens Gründungsmitglied und erster Sänger von "Black Flag" und auch den "Circle Jerks" erklingt weiß jeder, dass hier Herren am Werke sind, die wissen was sie da tun und wollen. Eigentlich reicht die Nennung dieser beiden Bands auch aus, um den Sound von OFF! zu beschreiben. Klar, sie machen Hardcore der alten Schule: schnell, roh, angepisst. Der erhobene Mittelfinger auf Vinyl gepresst.
Und so schrammeln die Gitarren unbeirrt ihre simplen Riffs runter. Gute Musik braucht eben manchmal nicht mehr als ein paar Powerchords. Hier und da ein kurzes Soli einstreuen und fertig ist der neue Song. Auch das Schlagzeug zeichnet sich nicht durch ausgefeilte Technik aus, nein, schnell muss es spielen. Morris schert sich einen Dreck um melodische Gesangslinien. Schließlich steht hier noch die Message im Vordergrund. Und die wird ehrlich und direkt ins leicht übersteuerte Mikro sprechgesungen. OFF! beherrschen all dies mühelos. Durch die schnörkellose Produktion beamen sie uns alle ins Kalifornien der 80er in ihren charmant abgefuckten Proberaum. Diese Platte klingt in jeder Sekunde nach Schweiß, verschütteten Bier und Zigarettendunst.
Morris hat sich dazu noch Gitarrist Dimitri Coat von den "Burning Brides", Basser Steven McDonald von "Redd Kross" und zu guter Letzt Drummer Mario Rubalcaba von "Rocket from the Crypt" und den "Hot snakes" in den Proberaum geholt. Zusammen huldigen sie dem frühen Geist des Hardcore-Punks und tun dies dank der Jahre der Übung in den unterschiedlichen Gruppen technisch überaus versiert. Die 16 Songs haben zwar im Schnitt alle nur eine Länge von einer Minute und so richtig will keiner richtig hervorstechen, doch trotzdem schaffen es OFF! ihrem Debüt einen hohen Wiederspielwert zu verschaffen. Weil sie eben so erfrischend altmodisch klingen und nach all den Jahren immer noch die Energie haben gepflegt in den Arsch zu treten.

Und so schrammeln die Gitarren unbeirrt ihre simplen Riffs runter. Gute Musik braucht eben manchmal nicht mehr als ein paar Powerchords. Hier und da ein kurzes Soli einstreuen und fertig ist der neue Song. Auch das Schlagzeug zeichnet sich nicht durch ausgefeilte Technik aus, nein, schnell muss es spielen. Morris schert sich einen Dreck um melodische Gesangslinien. Schließlich steht hier noch die Message im Vordergrund. Und die wird ehrlich und direkt ins leicht übersteuerte Mikro sprechgesungen. OFF! beherrschen all dies mühelos. Durch die schnörkellose Produktion beamen sie uns alle ins Kalifornien der 80er in ihren charmant abgefuckten Proberaum. Diese Platte klingt in jeder Sekunde nach Schweiß, verschütteten Bier und Zigarettendunst.
Morris hat sich dazu noch Gitarrist Dimitri Coat von den "Burning Brides", Basser Steven McDonald von "Redd Kross" und zu guter Letzt Drummer Mario Rubalcaba von "Rocket from the Crypt" und den "Hot snakes" in den Proberaum geholt. Zusammen huldigen sie dem frühen Geist des Hardcore-Punks und tun dies dank der Jahre der Übung in den unterschiedlichen Gruppen technisch überaus versiert. Die 16 Songs haben zwar im Schnitt alle nur eine Länge von einer Minute und so richtig will keiner richtig hervorstechen, doch trotzdem schaffen es OFF! ihrem Debüt einen hohen Wiederspielwert zu verschaffen. Weil sie eben so erfrischend altmodisch klingen und nach all den Jahren immer noch die Energie haben gepflegt in den Arsch zu treten.
Pro
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Kontra
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