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SEVEN PRANKS - SOUVENIRS

Eintragen am: 21.03.2014

SEVEN PRANKS ist eine noch sehr junge Band, die gerade mal seit 2011 ihr Unwesen im guten, alten Dresden treibt. Die fünf Sachsen wollen nun mit einem neuen Sänger, ihrem melodischen Hardcore und ihrer neuen EP "Souvenirs" überzeugen. Aufgenommen wurde das gute Stück übrigens im NekroWerk Studio, welches vom (Noch)-Maroon-Frontmann Andre Moraweck, geleitet wird. Da ein bekanntes, sowie erfahrenes Gesicht hinter der Produktion steckt sind die Erwartungen entsprechend hoch. Ob ihr nun "Souvenirs" in Erinnerung an eine junge, aufstrebende Band behalten solltet, erfahrt ihr in dieser Review.

Da Melodic Hardcore derzeit das wohl angesagteste Genre in der Szene ist, wundert es nicht, dass auch SEVEN PRENKS ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Spätestens bei den ersten Instrumenteneinschlag spürt man die Einflüsse von THE GHOST INSIDE oder STICK TO YOUR GUNS. Das Intro, welches auf den klangvollen Namen "Misanthrope" hört, gibt schon mal die Marschrichtung vor. Treibendes Schlagzeug und ein fetter Breakdown beenden den gut gelungenen Einstieg. Bei "Grey" wurden auch cleane Vocals eingebaut. Viele werden jetzt fluchtartig diese Review schließen, aber ehrlich gesagt, klingen die Gesangsparts sehr natürlich und wirken nicht überproduziert. "No Hope" ist das dritte Lied der Platte und ist zu Beginn wesentlich ruhiger. Für ausreichend Abwechslung ist also gesorgt. Einen freundlichen Klapps auf die Schulter gibt es auch für die hervorragende Gitarrenarbeit. Kein Riff ähnelt dem anderen, was man besonders bei dem vierten Song, "Better Days", merkt. Ruhiger Anfang, dynamischer Mittelpart, starkes und melodisches Ende. Den Abgang darf der Song "Jane" machen. Dieser beginnt mit einem Riff aus einzelnen Tönen, die nicht wirklich das Können der Gitarristen widerspiegeln. Dies sei dem Song aber verziehen, da daraufhin ein Breakdown platziert wird, der bombastisch vorbereitet und ausgeführt wird.

SEVEN PRANKS haben mit "Souvenirs" eine richtig starke Platte abgeliefert! Man wird mit Abwechslung und guter Gitarrenarbeit verwöhnt. Bei dem neuen Sänger wurde auch die richtige Wahl getroffen, da dieser seinen Vorgänger ein wenig in den Schatten stellt. Und auch bei der Produktion kann man nicht meckern, die ist einfach stimmig. Die Jungs vom NekroWerk Studio haben ganze Arbeit geleistet.

 

Pro
  • natürliche, nicht überproduzierte Clean Vocals, die selten, aber gut platziert sind
  • starke Gitarrenarbeit
Kontra
  • erfinden das Rad nicht unbedingt neu
Wertung: 8 / 10 Punkte
FlowRyan
Autor: FlowRyanRegistriert: 21.01.2014 - Verfasste Artikel: 26 - Forenposts: 27 - Alle Artikel anzeigen
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Allgemeine Informationen

Veröffentlichung: keine Angabe

Spielzeit: 15:00 min

Label: Diy

Band: www.facebook.com

Tracklist:

01. Misanthrope
02. Grey
03. No Hope
04. Better Days
05. Jane

Discografie:

Paths Unknown Ep (2013)
Souvenirs Ep (2014)

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