STRAIGHT LINE STITCH - THE FIGHT OF OUR LIVES
Eintragen am: 13.09.2011
Da ist sie nun, die neue Platte von Straight Line Stitch "The Fight Of Our Lives". Kennengelernt habe ich den 5er um Frontröhre und Goldkehlchen Alexis Brown mit ihrem vorherigen Album "When The Skies Wash Ashore". Das hat mich umgehauen. So war ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Und: es knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Schon beim ersten Track "Tear Down The Sky" zeigen sie was sie können: Metalcoregeballer und heftiges Gebrüll von Mrs. Brown. Dazu ein rockiger Refrain, mit Klargesang und viel Melodie. Das klingt wie Standard Metalcore Kost, ist es aber nicht, denn der cleane Gesang passt einfach super und klingt trotz radiotauglichen Melodien nicht ausgelutscht oder weinerlich. So geht es dann auch gleich weiter, mit Geknüppel, jeder Menge Doublebass-Geratter, Geschrei und den teils poppigen Refrains. Dann folgt die erste Ballade "Coldfront". Da zeigt Alexis, wieviel Gefühl sie in ihre Stimme legen kann. Wenn man allein diesen Song hört, glaubt man nicht, was die Band noch abliefern kann, nämlich den absoluten Brecher des Albums "Bar Room Brawl". Dort wird richtig Gas gegeben, die Gitarren sägen in bester Death/Thrash Manier, das Schlagzeug pumpt durchgängig und Alexis schreit alles raus, dazu wird eine absolute Ohrwurmmelodie serviert. Ganz groß!
Danach flacht das Album etwas ab. Es wird weniger heftig, das Gas wird mehr und mehr rausgenommen und die Musik geht immer mehr in rockige Gefilde. Auch die Melodien bleiben nicht mehr richtig hängen. Diese Songs sind auch alles andere als schlecht, trotzdem stehen die Ballersongs SLS einfach viel besser. "Sound of Silence" ist noch Einer davon, leider kein besonders Guter, weil er einfach vorbeigeht und nichts im Gehörgang bleibt. Das Schlusslicht bildet "Ashes In The Wind", eine rockige Ballade, in der Alexis noch einmal ihr gefühlvolles Stimmchen zum Besten gibt.
Fazit: Wer auf modernen Metal(core) mit Frauengesang und -geschrei steht, sich aber auch vor Alternative Rock nicht scheut, sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren! Highlight: "Bar Room Brawl".

Danach flacht das Album etwas ab. Es wird weniger heftig, das Gas wird mehr und mehr rausgenommen und die Musik geht immer mehr in rockige Gefilde. Auch die Melodien bleiben nicht mehr richtig hängen. Diese Songs sind auch alles andere als schlecht, trotzdem stehen die Ballersongs SLS einfach viel besser. "Sound of Silence" ist noch Einer davon, leider kein besonders Guter, weil er einfach vorbeigeht und nichts im Gehörgang bleibt. Das Schlusslicht bildet "Ashes In The Wind", eine rockige Ballade, in der Alexis noch einmal ihr gefühlvolles Stimmchen zum Besten gibt.
Fazit: Wer auf modernen Metal(core) mit Frauengesang und -geschrei steht, sich aber auch vor Alternative Rock nicht scheut, sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren! Highlight: "Bar Room Brawl".
Pro
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Kontra
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