THE WARRIORS - SEE HOW YOU ARE
Eintragen am: 14.02.2011
Wiedermal eine Band, die es schon seit Jahren gibt und die durch ihren Wechsel zum Schlachtschiff Victory Records hierzulande ihren Bekanntheitsgrad verdoppeln konnte. Mit "See How You Are" kommt inzwischen schon das vierte Album der kalifornischen Hardcore Band heraus. Der aufmerksame Hörer dieser Truppe mag wissen, dass sich The Warriors nicht einfach in die Old- oder New School Ecke des Hardcores schieben lassen. Vielmehr bestechen sie durch eine gut ausgewählte Mischung aus Hardcore und Metal, sowie klassischem Rage Against The Maschine Sound. Einen Meilenstein dürfte die Band wohl mit dem Song "Price Of Punishment" (von der "Genuine Sense Of Outrage" Scheibe) und den Guestvocals von niemand geringerem als Lemmy Kilmister himself gemacht haben. Das aktuelle Release in seiner Gesamtheit besticht hingegen nicht gerade durch Abwechslung. Es bietet zwar einen gewohnt guten Sound der Band, ist mir aber zu geradlinig. Dennoch versuchen sie sich in Vielschitigkeit, was man bereits beim Opener "See How You Are" vernimmt. Hier reicht es vom klassischen Hardcore bis hin zum Epic Metal. Weiterhin finde ich das sich im Album Einflüsse von Ill Niño bis hin zu HellYeah wiederspiegeln und dennoch gibt es keinen wirklichen Höhepunkt. Ok, da wäre "Here We Go Again", den ich abschließend als besten Song der Scheibe ansehe und auch der Gastgesang von Winston McCall von Parkway Drive kann überzeugen. Dennoch schafft es "See How Are You" nicht über die Einschätzung hinaus, dass es letztlich nur ein solides Album ist. Es brilliert zwar durch viele Einflüsse, kann darin aber nicht über die volle Länge überzeugen. Wer THE WARRIORS bis dato kannte und mochte, darf ruhig ein Ohr riskieren, wer gerade erst auf den Geschmack des Genres und der Band allgemein gekommen ist, dem empfehle ich eher das 2007er Release "Genuine Sense Of Outrage".

Pro
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Kontra
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