WITCHERY - WITCHKRIEG
Eintragen am: 19.07.2010
Als ich die neue Scheibe von "Witchery" zum Review bekam, war ich zuerst skeptisch. Ich hatte noch nie was von ihnen gehört und das Cover sah auch eher so aus, als wenn ich mich auf einen Trip in Black Metal Gefilde einstellen müsste. Umso erstaunter war ich dann, als ich erfuhr, dass "Witchery" bereits seit 1997 bestehen und auf eine beachtliche Liste von Releases zurückblicken können. Auch das Line Up lies aufhorchen. So besteht die gesamte Band aus Mitgliedern anderer erfolgreicher Bands wie "Arch Enemy", "Marduk", "Bloodbath" und "Opeth". Musikalisch sind diese weit von Black Metal entfernt. Geboten wird feinster swedischer Death Metal gepaart mit Thrash Metal. Generell könnte man die Musik als ein Mix von den oben genannten Bands bezeichnen. Alles sehr düster und melodisch gehalten. Stimmlich fügt sich der neue Sänger Legion sehr gut ein und schafft es, seinen ganz eigenen Stempel den Songs aufzudrücken. Leider haben "Witchery" mit dem selben Problem wie viele andere Bands zu kämpfen. Es fehlt einfach an Abwechslung. Wenn ich nach einem mal hören der Platte schon keine Lust auf einen 2. Durchlauf habe, so spricht das nicht grade für die Scheibe. Besonders der Gesang, auch wenn er gut zur Musik passt, bietet kaum Abwechslung und weiß auf Dauer am meisten zu nerven. Somit bringen "Witchery" mit dieser CD ein durchschnittlich gutes Release heraus, was für ein bis zwei Durchläufe gefällt, leider aber, trotz der langen Entwicklungszeit, kaum auf Dauer zu begeistern weiß. Anspieltipp ist der Opener "Witchkrieg" sowie "From Dead To Worse".

Pro
-
-
Kontra
-
-