Datum: 10.07.2005
Location: B.B. King Blues Bar & Grill, New York City, N.Y.
Verfasser: Thorben Andresen
Bei Konzerte in den USA gibt es drei wesentliche Unterschiede zu Konzerte in Deutschland: 1.) Alle Besucher bilden vorbildlich eine Schlange vor dem Eingang, es gibt keine Draengelein vor dem Eingang 2.) Es gibt einige bekannte Gesichter zu sehen (wenn man jetzt in einer Stadt wie NYC ist). Das bekannteste dieses Abends war sicherlich der gute John 5 und 3.) Man muss im Pit echt mal um sein Leben fuerchten.
Als wir ankamen fingen gerade die Trustkill-Milchbubis von FIGHT PARIS aus Atlanta. Die hatten schon mal einen echt beschissenen Sound. Demnach hatte ich auch echt Probleme rauszuhoeren was gespielt worden ist. Ich denke aber mal das die gaenigen TK-Sample Mp3s dabei gewesen waren; ein Album haben die 5 ja noch nicht am Start. Bei dem Publikum kam der Partycore auf jeden Fall gut an.
Wenig spaeter kamen dann MISERY SIGNALS, welche fuer Matyr AD eingesprungen sind, da diese ja nun wirklich AD sind. hehe, naja, was sich hier im Pit abspielte hat mir verdammt Angst gemacht. Ich hab noch nie in meinem Leben so einen schnellen Pit gesehen. Neben mir stand ein Typ , welcher noch bevor ueberhaupt eine Note gespielt worden ist, volle Kante ein an die Backen bekommen hat um dann bewusstlos rueckwaerts auf einen Tisch zu klappen. Und das obwohl wir locker nen Meter vom Pit entfernt waren. Der Sound war auf jeden Fall besser und Misery Signals waren in Top-Stimmung. Gespielt wurde uebrigens natuerlich viel von der "Of Malice and Magnum Haert". Klasse Band!
Nach einer kurzen Umbaupause kamen denn denn die Metalposer von DARKEST HOUR auf die Buehne und eroeffneten erstmal mit einem Track vom neuen Undoing Ruin Album. Auch hier war im Pit mal wieder die Hoelle los. Das lag vor allen Dingen auch daran, dass die die Melodie/Blastparts echt super durch die PA gewummert kamen.Dabei wurde auch die alten Platten bedient, leider fehlte mir so einiges vonb der Mark Of Judas. Hightlight des Set war sicherlich "Convalescence", der Live ziemlich intensiv rueber kam und man echt klassen mit groelen konnte. Super Show,viele fixe Solis und ne super Stimmung! Der Drummer hat sogar seine Muetze abgenommen - just for the ladies,versteht sich.
Als naechstes gab es Dampfwalzencore von ZAO. Als erstes wurde die Video Single von der "Funeral of God" gespielt. Fragt mich aber nicht wie die noch heisst. Auch hier ging es natuerlich heiss her, Dampfwalzensound wie aus der Fabrikhalle! An dieser Stelle vielleicht ein paar Worte yur Location: Der B.B. King Blues Bar & Grill Club liegt an der 42nd Street direkt an der Times Square. Von innen war er schon luftig, geraeumig und mit vielen Sitzmoeglichkeiten ausgestattet. Obwohl die Buehne jetzt nicht besonders gross war, wurde das ganze Geschehen noch mal links und rechts von der Buehne auf Leimwaende projeziert.
Nach einer unverschaemt langen Umbaupause kamen dann die Headliner der Strhess Tour, naemlich BLEEDING THROUGH, und eroeffneten perfekt gestylt ihr Set mit dem Opener vom aktuellen Album "Love Lost in A Hail Of a Gunfire". Die Gitarristen haben uebrigens uebelsten Klischeebruch begangen und haben sich zwei haessliche Ibanz-RG Klampfen zugelegt. Das Set umfasste Breakdown Monster wie "Rise", "Wake Of Orion", "Revenge I See", "Sweet Vampirous" und zum mitsingen auch noch "On Wings Of Lead." . Desweiteren wurden noch zwei neue Tracks von der im Februar erscheinenden Platte gespeilt und als Zugabe gab "Savoiur, Saint, Salvation" . Obwohl ich die schon 2 mal gesehen hab , konnten Bleeding Through mich wieder voll ueberzeugen.


