DEATH BY STEREO ANGEKLAGT
Nachdem vor mehr als einem Jahr, Ende September 2003, in Blacksburg, Virginia, Daniel Martin während eines Konzerts der Epitaph-Band DEATH BY STEREO-Konzertes zusammen mit fünf anderen Showbesucher aus dem Fenster des Clubs im dritten Stock fiel und als einziger tragischer Weise an seinen Verletzungen starb, hat die Familie des Jungen nun Klage eingereicht. Der Besitzer und die Betreiberes Clubs, der andere Überlebende des Sturzes, ehemalige Bewohner des Hauses und letztlich auch DEATH BY STEREO auf 160 Millionen Dollar.
Die Beklagten hätten keine Genehmigung für das Konzert gehabt, das Konzert sei nicht ausreichend gesichert gewesen. DEATH BY STEREO seien durch aggressives Verhalten - "moshing and other violent behavior" heißt es wörtlich - an dem Tod von Martin mitverantwortlich zu zeichnen.
Auf verschiedenen amerikanischen Onlinediensten wird in diesem Zusammenhang ein Student zitiert, der bei der Show dabei gewesen sein soll und die Klage kommentiert: "[...] those in attendance willingly participated in the "moshing and other violent behavior" exhibited at the show. [...] those who happened to fall were willing participants in the "violent behavior" that night and blaming someone else for their actions is irresponsible. [...] This frivolous lawsuit is doing nothing more than dragging out a painful experience for many people and needs to be put to rest." Die Band hatte nach der Tragödie Spenden gesammelt und Benefizkonzerte für die Verletzten gespielt.