AKELA VS. HECTOR SAVAGE - SPLIT

Weiter geht es mit Akela, die seit einger Zeit auf Midsummer Records gesignt sind und musikalisch in eine etwas andere Richtung bewegen, insgesamt eher etwas langsamer unterwegs sind. "Nate Kash" etwa startet mit Drum-Gezuckel, ehe sich stolperndes Schlagzeug und doomige Riffs vereinen. Die tiefen Growls erzeugen eine ordentliche Spannung, aber so richtig heavy sind die beiden Songs dann leider nicht, sodass ihre Wirkung etwas verpufft. Am Schlagzeug ist man hin und wieder etwas zu verspielt, was den Flow der Band (absichtlich) stört und nicht immer zu gefallen weiß. Hector Savage sind da noch etwas durchdachter unterwegs und wissen mitzureißen, wo Akela zu sehr vor sich her eiern. Sucht man demnach den Split-Sieger, so sollen es Hector Savage sein, die ihre Songs leidenschaftlich runterrotzen und mit vielseitigeren Sounds aufwarten. So richtig einschlagen kann die Split-7" jedoch nicht, dafür fehlt das gewisse Etwas und auch ein Wiedererkennungswert, der bei beiden Bands nicht wirklich gegeben ist. Nichtsdestotrotz eine nette Erheiterung in düsteren Minuten.
Pro
- Hector Savage und ihr mitreißender Post Hardcore
Kontra
- Akela und ihr langweiliger Doom




