ARCANA CAIN - S/T
Eintragen am: 04.09.2007
Arcana Cain... ich erinnere mich an einen Demosong auf deren MySpace, den ich ganz gut fand. Die Band hat recht schnell ein Label gefunden und ist jetzt bereits mit dem selbstbetitelten Debüt am Start.
Der Anfang des Debüts glänzt zunächst mit einem interessanten Songaufbau, der vor allem mal tolle Melodien hat. Leider entwickelt der Song sich in eine eigenartige Richtung und das Geschreie ist relativ bläkig. Mit dem folgenden "Jerry Bruckheimer made me do it" verspielt man sich gleich erstmal eine Wagenladung Sympathie, indem man ganz offensichtlich und auch wirklich kaum von der Hand zu weisen ein Norma Jean-Riff von deren wohl bekanntesten Song klaut, nämlich "Memphis will be laid to Waste". Da das auch nicht nur einmal passiert, sondern anfangs als Strophe herhält wie im Original auch, fällt es mir schwer da an einen Zufall zu glauben. Überhaupt scheinen Norma Jean ein recht großer Einfluss der Oberfranken zu sein. Ich würde ihren Sound aber eher als Light-Version Norma Jean's bezeichnen, das Ganze ist nämlich doch etwas melodischer und leicht verdaulicher als NJ zu ihrer Glanzzeit. Auch die Produktion würde ich als "light" bezeichnen (wenn sie auch nicht wirklich schlecht ist), das Gleiche gilt für mein Interesse an dem was da passiert mit dem Fortlauf der Platte. Manchmal versuchen sich Arcana Cain dann damit, Tiefe und Atmosphäre aufzubauen... mit Keyboards oder Akustik-Parts. Das gelingt zwar ganz gut, aber wirklich zünden will es nicht. Das gleiche gilt auch für die melodischen Parts... mir fehlt da meistens der letzte Schliff, abgesehen mal von dem Einstieg in den ersten Song.
Ich muss einfach sagen, dass ich mit diesem "Norma-Jean Light-Sound" nicht so wahnsinnig viel anfangen kann. Immer wieder Breakdowns mit Gequietsche auf die meistens gleiche Art und Weise... das nutzt sich einfach ab! Arcana Cain machen ihr Ding solide, aber in Puncto Spannungsbogen muss man da Abstriche machen. Man merkt zwar, dass die Band darum bemüht ist, genau diese Tiefe aufzubauen... aber es reicht meiner Meinung nach nicht. Beim nächsten Mal vielleicht...

Der Anfang des Debüts glänzt zunächst mit einem interessanten Songaufbau, der vor allem mal tolle Melodien hat. Leider entwickelt der Song sich in eine eigenartige Richtung und das Geschreie ist relativ bläkig. Mit dem folgenden "Jerry Bruckheimer made me do it" verspielt man sich gleich erstmal eine Wagenladung Sympathie, indem man ganz offensichtlich und auch wirklich kaum von der Hand zu weisen ein Norma Jean-Riff von deren wohl bekanntesten Song klaut, nämlich "Memphis will be laid to Waste". Da das auch nicht nur einmal passiert, sondern anfangs als Strophe herhält wie im Original auch, fällt es mir schwer da an einen Zufall zu glauben. Überhaupt scheinen Norma Jean ein recht großer Einfluss der Oberfranken zu sein. Ich würde ihren Sound aber eher als Light-Version Norma Jean's bezeichnen, das Ganze ist nämlich doch etwas melodischer und leicht verdaulicher als NJ zu ihrer Glanzzeit. Auch die Produktion würde ich als "light" bezeichnen (wenn sie auch nicht wirklich schlecht ist), das Gleiche gilt für mein Interesse an dem was da passiert mit dem Fortlauf der Platte. Manchmal versuchen sich Arcana Cain dann damit, Tiefe und Atmosphäre aufzubauen... mit Keyboards oder Akustik-Parts. Das gelingt zwar ganz gut, aber wirklich zünden will es nicht. Das gleiche gilt auch für die melodischen Parts... mir fehlt da meistens der letzte Schliff, abgesehen mal von dem Einstieg in den ersten Song.
Ich muss einfach sagen, dass ich mit diesem "Norma-Jean Light-Sound" nicht so wahnsinnig viel anfangen kann. Immer wieder Breakdowns mit Gequietsche auf die meistens gleiche Art und Weise... das nutzt sich einfach ab! Arcana Cain machen ihr Ding solide, aber in Puncto Spannungsbogen muss man da Abstriche machen. Man merkt zwar, dass die Band darum bemüht ist, genau diese Tiefe aufzubauen... aber es reicht meiner Meinung nach nicht. Beim nächsten Mal vielleicht...
Pro
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Kontra
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