AUSTRIAN DEATH MACHINE - TOTAL BRUTAL
Eintragen am: 12.07.2008
"Hello there, I'm the Governator, also known as the gummibear of candycornia". So beginnt das Debut von Austrian Death Machine, welches das Nebenprojekt von As I Lay Dying Frontmann Tim Lambesis darstellt. Musikalisch wird angepisster Thrash Metal mit Gitarrensolos und Mitsingparts geboten. Textlich werden Filme wie Terminator, Predator, Last Action Hero oder Eraser verarbeitet und es wird auf aussagekräftige Lyrics verzichtet, zu gunsten der Sing Alongs und wie es laut Lambesis der Governator gut heißen würde. Die CD beinhaltet 17 Songs, wobei gerade mal 10-11 richtige Lieder sind. Der Rest sind Ansagen von Arnie oder Bemerkungen zum nächsten Lied. Diese sind anfangs noch lustig, nerven nach einiger Zeit dann doch etwas und beim erneuten Durchhören überspringt man diese sowieso. Die Songs sind, wie von Metal Blade gewohnt, ordentlich produziert und der Doublebass knallt ordentlich auf die Lauscher. Was noch zu Beginn Spaß macht, verliert nach dem ersten Durchlauf merklich an Wirkung und so fehlt es vorne und hinten an Abwechslung und neuen Ideen. Jedoch scheint das Lambesis durchaus bewusst zu sein, denn in einem Skit fragt der Governator, was mit dem Publikum los sei und erklärt, dass alles Songs sich gleich anhören, weil sie eben Brutal sind. Was man davon halten möge sei mal dahin gestellt. Musikalisch merkt man jedenfalls die Einflüsse von As I Lay Dying, vor allem vom letzten Album "An Ocean Between Us". Abschließend lässt sich also sagen, dass diese CD sicherlich nicht zu den schlechtesten ihrer Art gehört und auch für einige Durchläufe im Player gut ist, jedoch aufgrund fehlender Highlights und des auf Dauer nervtötenden Governators einfach in der Masse untergeht.

Pro
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Kontra
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