CROWBAR - SYMMETRY IN BLACK

Mastermind Kirk Windstein schien ebenfalls motivierter denn je seinem einstigen Baby wieder die Aufmerksamkeit zu schenken, die es wahrlich verdient, aber nicht immer bekommen hat: "Es gab Zeiten, in denen ich das einzige Mitglied von CROWBAR war - genauso wie Lemmy in Motörhead (...) Als wir 2005 das 'Lifesblood For The Downtrodden' - Album aufnahmen, gab es gar keine Band." Das alte Lied, Rockstarmasterminds und ihre Sänger und Bassisten.. ich denke die meisten können sich gut in Herrn Windstein hineinversetzen.
Trotz alledem hat es dann doch wieder geklappt und mit 'Symmetrie in Black' - soviel darf hier ruhig verraten werden - hat CROWBAR Minimum ihr abwechslungsreichstes und ausdifferenziertestes Album aufgenommen. Ob es nun eines der Besten ist und an Meilensteine wie 'Crowbar' oder 'Odd Fellows Rest' heranreicht, mag ich allein nicht zu beurteilen. Das solle doch jeder Doom- Sludgefantast selbst für sich entscheiden. Mir persönlich fehlt vielleicht hier und da die rohe Stumpfheit früherer Scheiben, dass kompromisslose Riff an Riff in männlichst-bärtiger Manier. Doch den hier getätigten Schritt Richtung mehr Raffinesse und künstlerischem Anspruch einen Schlechten zu nennen, käme fast schon Majestätsbeleidigung gleich, denn schlecht können die Herren ja überhaupt nicht sein! Demzufolge kann je nach Vorlieben seiner Anhängerschaften die hier vorgeschlagene Bewertung durchaus noch nach oben korrigiert werden!
Pro
- Crowbar!
Kontra
-




