DEAD POETIC - VICES
Eintragen am: 21.01.2007
DEAD POETIC stellen gleich von Anfang an eines klar, nämlich das ihr neues Werk "Vices" ein Rock-Album ist! Und auf die Screamo-Erfolgselemente vom 2004er Vorgänger "New Medicinies" komplett verzichtet wurde. Zwar waren diese Sachen früher wohl gut, heute entsprechen sie aber nicht mehr dem, für was DEAD POETIC stehen wollen. So trennte sich die Band auch 2004 um sich im letzten Jahr wieder zusammen zu finden. Neu dabei sind nun Jesse Sprinkle an den Drumms und die Ex-BELOVED Leute John Brehm und Dusty Redmon bedienen Bass und Gitarre. Für "Vices" wurden dann mal schnell Chino Moreno (DEFTONES) und Aaron Sprinkle (u.a. ANBERLIN) als Produzenten engagiert und wie oben bereits erwähnt, strukurelle Veränderungen vorgenommen. Das Ergebnis ist eine sehr emotionale Rockplatte die sich auch nicht scheut mal ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen. Vielmals erinnern mich DEAD POETIC and 3 DOORS DOWN, sind dabei aber nicht ganz so melodisch wie die Jungs aus Escatawpa. DEAD POETIC haben auf "Vices" dennoch sehr viele Ohrwürmer, wie zum Beispiel "Long Forgotten", welches nach mehrmaligen Hören einfach im Schädel stecken bleibt.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger "New Medicinies" finde ich "Vices" aber nicht ganz so gelungen. Dem Mix aus den Screamo-Parts, dem cleanen Gesang und dem einfach härteren Sound der 2004er Scheibe (wie bspw. bei "The Dream Club Murders" wo sie mich irgendwie stark an HAND TO HAND erinnern), kann ich da noch etwas mehr abgewinnen. DEAD POETIC stehen zu ihrem Wandel "Dies ist genau die Musik, die wir spielen wollten, als wir uns in den Rock verliebten" spricht Sänger Brandon Rike. Das können sie bei den 14 Songs auch wirklich vermitteln. Es ist eine gelungene Rockscheibe!
Achja, Chino Moreno war bei "Vices" übrigens nicht nur Produzent, er schrieb auch zwei Songs und ist bei diesen im Hintergrund zu hören.

Im direkten Vergleich zum Vorgänger "New Medicinies" finde ich "Vices" aber nicht ganz so gelungen. Dem Mix aus den Screamo-Parts, dem cleanen Gesang und dem einfach härteren Sound der 2004er Scheibe (wie bspw. bei "The Dream Club Murders" wo sie mich irgendwie stark an HAND TO HAND erinnern), kann ich da noch etwas mehr abgewinnen. DEAD POETIC stehen zu ihrem Wandel "Dies ist genau die Musik, die wir spielen wollten, als wir uns in den Rock verliebten" spricht Sänger Brandon Rike. Das können sie bei den 14 Songs auch wirklich vermitteln. Es ist eine gelungene Rockscheibe!
Achja, Chino Moreno war bei "Vices" übrigens nicht nur Produzent, er schrieb auch zwei Songs und ist bei diesen im Hintergrund zu hören.
Pro
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Kontra
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