DEADLOCK - MANIFESTO

Das aus Technobeats bestehende Intro endet kraftvoll im Opener, der stilsicher den Ton angibt und alle Register zieht: treibende Riffs, Samples und Melodien. Nicht mehr wegzudenken ist Sängerin Sabine. Auf "Manifesto" dominiert sie durch ihren herrlichen cleanen Gesang, auch wenn es die Shoutings von Sänger Johannes gut in sich haben. Das Zusammenspiel beider Stimmen ist einfach genial. Und wem "Wolves" zu rund geklungen hat, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass "Manifesto" mehr Abwechslung und Kanten bietet. "Deathrace" endet zum Beispiel in einem etwa zweimüntigen HipHop Stück. Hin und weg war ich auch vom Jazzsaxophon in "Fire At Will", dass den sowieso schon tollen Refrain noch eine Stufe höher stellt. Und so darf man sich wieder über viele übereinander gelegte Hooklines "aufregen" und über imposante Keyboardsamples, druckvolle Riffs und Soli erfreuen. Wie auch auf den letzten beiden Longplayern, kann sich Sängerin Sabine wieder in einer Balade ("Altruism") entfalten. Mit orchestralem Background kann ich auch hier wieder nur respektvoll sagen: alles richtig gemacht! Wer DEADLOCK allerdings bisher nicht gut oder einfach zu "catchy" fand, wird hier sicher erneut enttäuscht.
Über Musik mag man bekanntlich gut streiten können, über technische Versiertheit und musikalisches Können nicht! Dieses Album ist ein wahres Melodic Death Fest, dass sich aus der Masse herausdrückt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt! Ganz ganz großes Kino!





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