EVERY TIME I DIE - THE BIG DIRTY
Eintragen am: 05.12.2007
ETID gefielen mir mal richtig gut. Die erste EP und die erste Platten haben damals ganzschön aufgeräumt. Mit der "Hot, Damn!" war ein Kurswechsel zu verzeichnen. Auf einmal klangen ETID partytauglich und nach viel Spaß, weniger ungestüm, aber noch lange nicht plump. Das ging super auf und hat richtig gebockt! Aber dann kam "Gutter Phenomenon" und setzte die eingeschlagene Richtung etwas rockiger und vor allem etwas zu konsequent fort. Als dann der Titel des neuen Albums bekannt gegeben wurde, konnte ich mir denken, wie der hase läuft: "The Big Dirty" klingt nach Südstaaten-Ästhetik, Schweiß, Bärten und ner Menge Staub.
Und genau das bekommt man auch...Every Time I die light, mit Rock'n'Roll-Eiern. Aber irgendwie will da nicht mal mehr mein Fuß mitwippen, selbst wenn mir die Idee grundsätzlich sympathisch ist. Aber das packt mich garnicht alles. Zu halbgar und aufgewärmt wirken die Breakdowns, die man so schon auf den letzten ETID-Platten zur Genüge zu hören bekam und so wischi waschi ist überhaupt das ganze Songwriting ausgefallen. Keine großartigen Aha-Momente, nichts was mich aus der Reserve locken könnte. Ich langweile mich. Und die unaufdringliche Produktion sorgt auch nicht grad für den Charakter, der es im Endeffekt rausreissen könnte.
Um es also kurz zu machen: Nein! "The Big Dirty" ist nicht besonders big. Es ist mehr so "The Medium Dirty". Die Platte dreht sich vor sich hin und ich wünsche mir schnell das Ende herbei. Eigentlich schade...aber auf eins hab ich jetzt wieder Bock - die ersten drei ETID-Releases. Für diese Scheibe hier gilt: Ein bisschen viel Cliché und ein bisschen wenig dahinter.

Und genau das bekommt man auch...Every Time I die light, mit Rock'n'Roll-Eiern. Aber irgendwie will da nicht mal mehr mein Fuß mitwippen, selbst wenn mir die Idee grundsätzlich sympathisch ist. Aber das packt mich garnicht alles. Zu halbgar und aufgewärmt wirken die Breakdowns, die man so schon auf den letzten ETID-Platten zur Genüge zu hören bekam und so wischi waschi ist überhaupt das ganze Songwriting ausgefallen. Keine großartigen Aha-Momente, nichts was mich aus der Reserve locken könnte. Ich langweile mich. Und die unaufdringliche Produktion sorgt auch nicht grad für den Charakter, der es im Endeffekt rausreissen könnte.
Um es also kurz zu machen: Nein! "The Big Dirty" ist nicht besonders big. Es ist mehr so "The Medium Dirty". Die Platte dreht sich vor sich hin und ich wünsche mir schnell das Ende herbei. Eigentlich schade...aber auf eins hab ich jetzt wieder Bock - die ersten drei ETID-Releases. Für diese Scheibe hier gilt: Ein bisschen viel Cliché und ein bisschen wenig dahinter.
Pro
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Kontra
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