FIREWIND - THE PREMONITION
Eintragen am: 15.04.2008
Power Metal ist nicht gleich Power Metal. Diese Erkenntnis habe ich mal wieder bekommen, nachdem ich neben FIREWIND auch kürzlich das aktuelle Release von MERCENARY, ebenfalls aus dem Hause Century Media, hören konnte. Was ich nämlich bei den Dänen um MERCENARY befürchtete, ist hier gnadenlos eingetreten: ein Sänger mit Klammern am Sack und Phrasengedresche der Marke "Martyrs Of The Revolution". Da können sich die Griechen noch so Mühe geben mit tollen und ausgefallenen Soli, so eine Stimme und diese Inhalte machen mir einfach den Höreindruck kaputt und schreien förmlich nach einer Zwangspause nach wenigen Minuten. Da die Stücke zwischen knapp vier und sechs Minuten andauern, ist das schon eine Herausforderung die Platte an einem Stück zu hören. Ich denke wer diesem MANOWAR, MAIDEN, was weiß ich nicht alles Metal was abgewinnen kann, wird die Band vielleicht schon kennen oder sollte jetzt zumindest mal reinhören, Soli-technisch wird hier sehr dick aufgetragen, auch die Schredder-Passagen sollten für Begeisterung sorgen. Aber dieser Spagat zwischen teils beeindruckenden Soundwänden und nervigen Vocals ist für mich zu groß, und so bleibt es bei diesem kurzem musikalischen Ausflug nach Griechenland...

Pro
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Kontra
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