GROUND ZERO - WORLD OF CHAOS
Eintragen am: 19.09.2008
Kurz und schmerzlos: GROUND ZERO kommen aus Schwerin und zeigen das man heute auch noch guten Oldschool Hardcore spielen kann, ohne dabei gleich ins trendige Gefilde abdriften zu müssen. Hier gibt es keine cleanen Jodeleien oder melodiöse Ausbrüche, hier gehts dreckig, reudig und rauh zur Sache. Und irgendwie macht das auch Spass. Frontröhre Robert growlt und shoutet tief vor sich hin, bekommt ab und an Unterstützung aus dem Hintergrund durch Crew-Vocals und bleibt seinem Stil durchweg treu. Das steht "World Of Chaos" recht gut zu Gesicht, manchmal erinnerte es mich etwas an die Crushing Caspars, aber am ehesten werden wohl Vertreter der New Yorker Institutionen hier auf neues Futter stoßen. Mit knapp dreißig Minuten wird es auch nicht langweilig und GROUND ZERO beweisen mit einer guten Mischung aus groovigen Parts und typischen Riffs der alten Schule guten Geschmack. Das spanische "Pendejos" bringt mal gut Abwechslung rein und hatte irgendwie was von NUEVAxETICA oder CONFRONTO - bis auf die Moshparts. Mit dem letzten Stück "All deserve to die" wird nochmal das Pedal strapaziert und in 43 Sekunden das wesentliche durchgehämmert. Ich bin zwar kein großer Fan dieser Musiksparte, aber wenn mich ein Oldschool-Album nicht anfängt zu nerven und ich es mehrmals am Stück durchhören kann, haben die Jungs wohl viel richtig gemacht, haha. Einzig das Intro, bestehend aus etlichen Gewehrsalven, hätte ich in der Form weggelassen.

Pro
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Kontra
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