GUS G. - I AM THE FIRE

Um aber auch 100% auf Nummer sicher zu gehen, nahm er sich noch eine Handvoll nicht minder begabter Musiker wie Mats Leven, Bill Sheehan, David Ellefson oder auch Tom S. Englund zur Brust und feiert nun in illustrer Gesellschaft die hohe Kunst des Musizierens. Vollkommener Metal am Rande der Perfektion, unfassbare Soli und ausgetüfftelste Songarrangements! Vielleicht im Groben alles eher gesetzt und brav - getreu angepasst dem OldSchool - Metal und seinen Konsumenten, aber eben auch ohne Fail und Tadel!
Neben wirklich gefallenden Brechern wie "Vengeance" oder meinem Hit der Scheibe, dem instrumentalen HauDrauf "Terrified", werden dann eben häufiger als gewohnt ruhige, cleane Klänge angeschlagen und diese versetzen nicht selten in eher entspannte Gemütslagen. Frauengesänge ala EVANESENCE (aber auf higher Level: Chapaux Mademoiselle Alexia Rodriguez) und viele weitere Softmetal- Elemente komplementieren dann diesen Eindruck auf "I Am The Fire", aber tragen letzten Endes nur dazu bei, einen wirklich mehrdimensionalen Langspieler zu kreieren, der künstlerisch so dermaßen anspruchsvoll ist, dass er nur aus der Kaste der Hochbegabten des Genres kommen kann! Für Freunde sicher behüteter, gesitteter Metalei, voller Vielfalt und Skill, also ein absolutes Muss!
Pro
- kreativ, vielseitig, anspruchsvoll
- Metal interpretiert und performt von wahren Künstlern
Kontra
- hier und da lahmt es doch ein wenig
- vielleicht nicht gerade die Musik der NewGeneration ;)




