I-DEF-I - BLOODLUST CASUALTY
Eintragen am: 12.03.2006
I-def-I aus Great Britain spielen auf "Bloodlust Casualty" modernen Metal. Den mir vorliegenden Informationen nach werden sie dort drüben auch ziemlich gehyped und aus Interviews wird ersichtlich, dass sich die Jungs auch für sehr eigenständig halten, aber irgendwie stimme ich damit nicht so sehr überein. Immer wenn ich einen Song grade gut finden will, nervt der Sänger mit für meinen Geschmack absolut furchtbarem Clean-Gesang oder die Gitarrenarbeit klingt nach New Metal. So kommt es, dass ich größtenteils nur sehr vereinzelten Parts etwas abgewinnen kann, wie z.B. dem großartigen Bass-Solo und einigen chaotisch anmutenden Riffs im Opener "Devil in the vein" oder dem treibenden Anfang von "The last Element of Doubt". Was man den Jungs auf jeden Fall auch noch zu Gute halten sollte, sind die recht ungewöhnlichen Arrangements...auf Strophe / Bridge / Strophe / Refrain / Strophe / Refrain / Refrain Schemen wartet man wenigstens zum Glück vergeblich. Ansonsten kann ich einfach überhaupt keinen Gefallen an dieser CD finden und mir fällt auch schon garnicht viel dazu ein, wie man sieht. Knapp vier Punkte sind drin, die ich vergebe, weil die Jungs technisch eigentlich ganz schön was auf dem Kasten haben...sonst wären es weniger geworden. Mein Musikgeschmack und die größtenteils einfach furchtbaren Vocals verhindern mehr. Wer allerdings auf sehr modernen Metal mit leicht individueller Note steht, kann ja mal ein Ohr riskieren...

Pro
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Kontra
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