JASTA - JASTA

Denkt man beim ersten Song "Walk That Path Alone" noch, dass hört sich aber sehr nach Hatebreed an, wird bereits ab dem zweiten Track "Mourn The Illusion" klar, wieso es Sinn macht dafür eines neues Projekt zu starten. Denn der werte Jamey Jasta brilliert in diversen Tracks nicht nur mit seinen typischen wutschnaubenden Gebrüll, sondern auch durch cleanen Gesang der weder kitschig noch fehlplatziert klingt. Und mit "Nothing To Say" gibt es sogar einen fast schon balladesken Song der aber keineswegs zu schnulzig rüberkommt.
Die zweite Hälfte des Albums ist gespickt mit massig Gästen wie Zakk Wylde (Black Label Society), Mark Morton und Randy Blythe (Lamb Of God), Tim Lambesis (As I Lay Dying), Mike Vallely (Profi Skatboarder) und Phil Labonte (All That Remains), die der Scheibe richtig gut tun und dadurch einen individuellen Charakter geben - wie z.b. "With A Resounding Voice" mit Tim Lambesis. Der Song klingt vorallem durch die Moshparts nach As I Lay Dying und kann überzeugen. Oder "The Fearless Must Endure" wo Zakk Wylde losschrettert und Jasta einen Refrain mit Ohrwurmcharakter hinlegt. Natürlich sind auch straighte Hardcorenummern wie "Heart Of Warrior" mit dabei, aber zum Großteil ist es schon sehr melodisch wenn man noch "Enslaved, Dead Or Depraved", welches nach vorne prescht das einem die Beine schlackern, rausnimmt.
Als Fazit kann ich sagen, der Mix aus Hardcore und Modern-Metal weis zu überzeugen und ich kann hier eine Kaufempfehlung geben.




