MAN MUST DIE - PEACE WAS NEVER AN OPTION

Nicht nur blind wüstes Gefrickel also, sondern immer mal wieder ein unerwartet eingängiger Groove- und Neometalpart, dort mal ein technisch einwandfreies Powersolo und wieder zurück in wutschäumende Raserei allererster Güte. Ohne Zweifel liegen die Stärken der finsteren Glasgower zwar eindeutig in der nicht jugendfreien Symbiose aus brutalster Knüppelei und den dunklen Agroshouts Herrn McGlynn's, trotzdem kann man sich wohl kaum der Raffinesse des Moshparts aus "Patriot" oder des gesamten Arrangements von "On the Verge of Collapse" (absoluter Favorit) entziehen... vom Allerlei des fast 10minütigen Rausschmeißers ganz zu schweigen.
Hammerhart, absolut eingängig und völlig ohne Ausfall oder Stimmungskiller steht am Ende eine zum zerbersten clevere Metalscheibe, die überraschend häufig in artverwandten Sparten wildert. Und wem das alles noch nicht genügt, der bekommt in "Abuser Friendly" dann noch den Gastbeitrag eines gewissen Max Cavalera um die Ohren geschmettert - nicht das MAN MUST DIE auf Schützenhilfe diverser Melallegenden angewiesen wären, aber Ehre wem Ehre gebührt... wird sich wohl auch der gute Max gedacht haben! An Eye for an Eye und so!
Pro
- Death-Grind in Perfektion!
Kontra
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