MY OWN VENDETTA - THE BRIGHTEST SHORE
Eintragen am: 01.06.2008
Eine junge Band aus Bremen hat sich in Zeiten des scheinbar dominierenden Oldschool Hardcores mal wieder dem Metalcore verschrieben, auch wenn man selbst eher von Hardcore mit Metaleinflüssen spricht. Aber macht das irgendeinen Unterschied?! Aufjedenfall ist der Fünfer mit ihrer neuesten EP bei mir auf offene Ohren gestoßen und "The Brightest Shore" konnte mich trotz der dürftigen Produktion überzeugen. Das liegt zum Einen an den teils kompromisslosen (das Wort klingt in dem Fall allerdings härter als es ist) Breakdowns und zum Anderen an die immer wieder eingeschobenen Metalsoli, die eine schicke Symbiose eingehen. Erinnert mich an frühere TOMMORROW TO ASHES Sachen. Die Moshparts lehnen sich an FIRST BLOOD, THICK AS BLOOD oder LET IT DIE an, die meiner Meinung nach immernoch eines der coolsten Mosh-Album veröffentlicht haben, hehe. Auch der Gesang passt wie die Faust auf's Auge. Naja jedenfalls kommt mal wieder ein frischer Wind aus dem Norden, der viel Platz zum Tanzen und Moshen bietet, dabei aber nie auf vernünftige Songstrukturen verzichtet. Wenn die Jungs mal eine vernünftige Produktion spendiert kriegen würden, gäbs sicherlich ordentlich was auf den Sack - also abwarten. Den Stil sollten sie allemal beibehalten!

Pro
-
-
Kontra
-
-