OTEP - HYDRA
Eintragen am: 12.02.2013
Das vermeintlich letzte Album von Otep erschien dieser Tage via Victory Records. "Hydra", so der Titel des bereits sechsten Albums der Band aus Los Angeles, ist mal wieder eine typische Mischung aus Modern Metal und New Metal, gepaart mit rotzigen Female Vocals und atmosphärischen Klängen. Der finale Longplayer dient dabei als Soundtrack für eine Graphic Novel, die die Frontfrau Otep Shamaya selbst geschrieben hat, kann jedoch nur in geringen Maßen überzeugen und beschert so der Band einen eher schwachen Abgang.
Es wird viel gesprochen auf "Hydra", und so beginnt "Rising" auch mit Spoken Words, die zusammen mit den elektronischen Sounds eine gruselige Stimmung erzeugen, ehe finstere Growls und ein billiger Groove-Riff das weitere Material ankündigt. Die Frontfrau fordert dabei auf den folgenden Stücken ihrer Stimme alles ab und singt und kreischt und brüllt und grunzt wie gewohnt, aber lässt auch ihre Vocals enorm verzerren. Dazu gibt es den Nu Metal-typischen Sound zwischen eher ruhigen Strophen und bangend lauten Hooks, die mit eher einfältigen Riffs versehen werden und teilweise nach 2000 klingen, als der Crossover-Sound seine Hochphase hatte. Man klingt mal nach Papa Roach, mal nach Korn und ein andermal nach Mudvayne, damit also in keinem Moment auf der Höhe der Zeit. Die Tracks sind dabei größtenteils sehr vertrackt und besitzen elektronische Elemente, kleine Spielereien am Schlagzeug, drückende Bass-Passagen und Momente des Flüstern, jedoch bilden sie nur selten eine ansprechende Einheit, so dass der Genuss der Platte stark eingeschränkt wird. Passend dazu gibt es langweilige Spoken Word-Tracks, die sich viel zu sehr in die Länge ziehen und das schwache Werk der Art Metaller um weitere Durchschlagskraft berauben.
"Hydra" ist somit eine recht große Enttäuschung und allein hartgesottene Fans der Band werden wohl nach diesem Werk noch Otep nachtrauern. Die Band aus L.A. verzettelt sich auf ihrem letzten Album extrem und erzeugt einem immens schwachen Spannungsbogen, der durch die vielen Erzählpassagen weiter nach unten gezogen wird. Die düster-gruselige Atmosphäre verliert so schnell an Reiz, so dass das Album auch recht zügig aus den Playern dieser Welt verschwinden wird.

Es wird viel gesprochen auf "Hydra", und so beginnt "Rising" auch mit Spoken Words, die zusammen mit den elektronischen Sounds eine gruselige Stimmung erzeugen, ehe finstere Growls und ein billiger Groove-Riff das weitere Material ankündigt. Die Frontfrau fordert dabei auf den folgenden Stücken ihrer Stimme alles ab und singt und kreischt und brüllt und grunzt wie gewohnt, aber lässt auch ihre Vocals enorm verzerren. Dazu gibt es den Nu Metal-typischen Sound zwischen eher ruhigen Strophen und bangend lauten Hooks, die mit eher einfältigen Riffs versehen werden und teilweise nach 2000 klingen, als der Crossover-Sound seine Hochphase hatte. Man klingt mal nach Papa Roach, mal nach Korn und ein andermal nach Mudvayne, damit also in keinem Moment auf der Höhe der Zeit. Die Tracks sind dabei größtenteils sehr vertrackt und besitzen elektronische Elemente, kleine Spielereien am Schlagzeug, drückende Bass-Passagen und Momente des Flüstern, jedoch bilden sie nur selten eine ansprechende Einheit, so dass der Genuss der Platte stark eingeschränkt wird. Passend dazu gibt es langweilige Spoken Word-Tracks, die sich viel zu sehr in die Länge ziehen und das schwache Werk der Art Metaller um weitere Durchschlagskraft berauben.
"Hydra" ist somit eine recht große Enttäuschung und allein hartgesottene Fans der Band werden wohl nach diesem Werk noch Otep nachtrauern. Die Band aus L.A. verzettelt sich auf ihrem letzten Album extrem und erzeugt einem immens schwachen Spannungsbogen, der durch die vielen Erzählpassagen weiter nach unten gezogen wird. Die düster-gruselige Atmosphäre verliert so schnell an Reiz, so dass das Album auch recht zügig aus den Playern dieser Welt verschwinden wird.
Pro
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Kontra
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