PIG DESTROYER - PHANTOM LIMB
Eintragen am: 01.07.2007
Intel sollte seinen Slogan an Relapse Records abgeben: Relapse Inside! Denn bei Relapse weiß man, was man bekommt. Auch wenn das Label in den letzten Jahren gehörig an stilistischer Breite dazugewonnen hat, weiß man am Ende trotzdem meistens, was man bekommt. Und das ist auch bei "Phantom Limb" von Pig Destroyer der Fall, dass sich gegen einen sehr fulminanten Vorgänger behaupten muss!
Aber vom Fleck weg macht der erste Track "Rotten Yellow" klar, was Phase ist! Dieser rattert und scheppert angenehm rauh produziert und entlädt sich in einem mächtigen Breakdown, den ich in dieser Form von Pig Destroyer nicht erwartet hätte. Hammer Song und gleich eingangs der Hit der Scheibe, wenn man das in dem Kontext solch uneingängiger Musik sagen kann. Ich höre generell viel Hardcore-Einflüsse bei dem Trio raus, oder sagen wir mal: Das was sich HC-Bands bei Slayer und anderen Thrash Metal-Helden abgekuckt haben, nämlich das typische Geschrubbe. Finde ich aber gut so! Mit "Loathsome" befindet sich auf halbem Weg durch die Scheibe ein sehr Mid-Tempo-lastiges Stück, danach wird weitesgehend wieder mit durchgetretenem Gaspedal weitergescheppert. Mir schwirren dabei übrigens öfters mal Uphill Battle durch den Hinterkopf. Wenn man nicht ganz bei der Sache ist, wird das allerdings auch schnell langweilig, muss man dazu sagen.
Deswegen bleibt am Ende der Schluss, dass Pig Destroyer sicherlich außerhalb des Genres und Fans ihres Labels nicht unbedingt Unmengen an neuen Fans mit "Phantom Limb" gewinnen werden. Zu extrem, hektisch und rauh ist dazu das eng angelegte und eher klassische Grind-Korsett. Und besonders modern bzw. hip kommt es bei all dem Neo-Grind, der so umherfleucht auch nicht unbedingt. Dafür zeigen Pig Destroyer dem Nachwuchs, wie man misanthropische Hasstriaden schreibt und das "brutal" auch ohne Frognoise auf Moshparts geht! Und zwar ziemlich gut...

Aber vom Fleck weg macht der erste Track "Rotten Yellow" klar, was Phase ist! Dieser rattert und scheppert angenehm rauh produziert und entlädt sich in einem mächtigen Breakdown, den ich in dieser Form von Pig Destroyer nicht erwartet hätte. Hammer Song und gleich eingangs der Hit der Scheibe, wenn man das in dem Kontext solch uneingängiger Musik sagen kann. Ich höre generell viel Hardcore-Einflüsse bei dem Trio raus, oder sagen wir mal: Das was sich HC-Bands bei Slayer und anderen Thrash Metal-Helden abgekuckt haben, nämlich das typische Geschrubbe. Finde ich aber gut so! Mit "Loathsome" befindet sich auf halbem Weg durch die Scheibe ein sehr Mid-Tempo-lastiges Stück, danach wird weitesgehend wieder mit durchgetretenem Gaspedal weitergescheppert. Mir schwirren dabei übrigens öfters mal Uphill Battle durch den Hinterkopf. Wenn man nicht ganz bei der Sache ist, wird das allerdings auch schnell langweilig, muss man dazu sagen.
Deswegen bleibt am Ende der Schluss, dass Pig Destroyer sicherlich außerhalb des Genres und Fans ihres Labels nicht unbedingt Unmengen an neuen Fans mit "Phantom Limb" gewinnen werden. Zu extrem, hektisch und rauh ist dazu das eng angelegte und eher klassische Grind-Korsett. Und besonders modern bzw. hip kommt es bei all dem Neo-Grind, der so umherfleucht auch nicht unbedingt. Dafür zeigen Pig Destroyer dem Nachwuchs, wie man misanthropische Hasstriaden schreibt und das "brutal" auch ohne Frognoise auf Moshparts geht! Und zwar ziemlich gut...
Pro
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Kontra
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