PINKISH BLACK - RAZED TO THE GROUND

Dringt man noch tiefer in die Vita der Band, stößt man auf weitere familiäre Todesfälle und eigene Gesundheitliche Probleme und erkennt sofort, wo die wahre Kraft und Stärke dieser beiden, über Dekaden zusammengeschweißten, Überlebenskünstler wurzelt. Das vorläufige Resultat sind hier nun 7 Songs zwischen Schmerz und Hoffnung, ein durchweg hallender Gesang der gänzlich in seiner eigenen Lethargie gefangen scheint und ein dunkler Basslauf nach dem anderen, untermalt durch nie endende atmosphärische Synthies.
Also: Für alle schwarz gesinnten unter euch, welche all den belanglosen, weltlichen Geschicken längst den Rücken gekehrt haben, für die Schmerz allein die bedeutendste menschliche Emotion darstellt und die keinerlei Interesse an falscher Geselligkeit oder oktroyiertem Frohsinn hegen - und natürlich auch für Fans elektronisch, doomiger, übelgelaunter Wehleiderei - gibt es hier schlicht eine uneingeschränkte Empfehlung! Für alle Positivisten jedoch, denen die Sonne tagtäglich aus dem Hinterm strahlt, ist dies wohl etwas zu harte Kost und würde nur ihr ach so zärtliches Gemüt verstimmen...
Pro
- perfekte Vertonung wehleidiger Stimmungen
- unzählige eingehende, schwere Bassläufe
Kontra
- nichts für Frohgemüter und SunshineKids




