PRESENCE OF MIND - TO SET OUT ON THE LIGHT

Das 4-Damen-Gespann, aus der Nähe von Oldenburg, geht doch um einiges rockiger in "To set out on the light" zur Sache, als noch beim Vorgänger und die Maske des EMO mag nicht mehr so ganz passen. Vielmehr sind PRESENCE OF MIND eine solide Rockband, wobei das Wort solide nicht negativ zu werten ist! Mit durchweg cleanem Gesang und viel Melodie präsentieren die Mädels eingängige Songs, die stellenweise schon richtig punkig klingen. Die vereinzelten Scream-Parts im Hintergrund hätte man sich dagegen schenken können, da sie so gut wie immer untergehen.
Die Piano-Momente empfand ich als frische Abwechslung und auch der Kinderchor bei "No need to entertain" passte wunderbar ins Gesamtbild. Die Neuerungen zum Vorgänger zeigen die Vielschichtigkeit und eine Weiterentwicklung der Band auf und können allesamt positiv vermerkt werden. Wie auch bei "Finding Home" gibt es den ein oder anderen aggressiven Song bei dem dann auch einmal vordergründig Schreigesang zum Einsatz kommt.
"To set out on the light" ist ein schönes Album, das durch sehr gute Produktion, eine wohlklingende Hauptstimme und Abwechslunsgreichtum besticht. Ne schicke Rockpladde also! Auf die Screams im Hintergrund würde ich dagegen zukünftig verzichten oder diese besser in Szene setzen.




