THE JUNIOR VARISITY - CINEMATOGRAPHIC
Eintragen am: 24.06.2007
Ein Jahr nach ihrem ReRelease auf Victory Records kommt mit "Cinematographic" ein 12 Song umfassendes neues Emogewitter aus Springfield zu uns in den Player. Sind die Verkaufzahlen in den Staaten alles andere als glänzend für die VR Band, so bleibt sie sich dennoch treu und präsentiert auf dem neuesten Longplayer ebenfalls sehr emotionalen Indierock. Sänger Asa Dawson ist in seiner Position gereift und zeigt neben den seichten Klängen auch mal etwas Temperament. Das tut dem Gesamtbild gut, reißt aber dennoch keine Wände ein und so gibts typischen Ami-College-Teeniefilm Alternative Rock. Wie man die Band mit The Police vergleichen kann ist mir ein Rätsel. Auch wenn Asa Dawson manchmal so klingen mag wie Sting, sind sie meilenweit von den großartigen The Police entfernt. Und so trällern die 12 Songs locker vor sich hin ohne großartig aufzufallen und werden wohl in der Masse letztlich auch untergehen. Es fehlen einfach die markanten Momente an denen man die Band wiedererkennen könnte. Das hier und da mal mit einem Keyboard gewerkelt wurde, auch leichte progressive Einflüsse zum Vorschein kommen wollen, fällt nicht weiter ins Gewicht. THE JUNIOR VARISITY stagnieren zwar nicht im Vergleich zum Vorgängeralbum, dennoch schaffen sie es nicht mit "Cinematographic" einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, dafür gibt es solche Bands gerade im Mainstreambereich zu oft und besser. Wer mal wieder Musik für Nebenbei sucht, kann ruhig mal reinhören... hier werden die Ohren schonend behandelt.

Pro
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Kontra
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