BEAR - DORADUS
Eintragen am: 08.11.2011
Hier ist sie nun endlich, die erste Full Length von Bear. Kennt ihr nicht? Ging mir genauso, aber umso gespannter war ich als ich eben diese Band mir zum ersten Mal zu Gemüte führte. Eines sei gleich vorweg gesagt: wer mit Bands wie The Chariot, War From A Harlots Mouth oder auch Stray From The Path nichts anfangen kann, der braucht ab hier erst gar nicht weiter lesen.
Die ersten Töne erklingen und ab da an gibt es 36 Minuten all das, was Metal und Hardcore aktuell zu bieten haben, wild zusammengewürfelt auf die Ohren geknallt. Erstaunlich dabei ist, dass sich unter all dem teilweise technischen Gefrickel dennoch eine Struktur erkennen lässt. Schleppende, extrem tief gestimmte Gitarren, ein extrem angepisster Sänger und allerlei Blastbeats sind das Markenzeichen der Belgier. Refrains oder Gesänge sind hier eher Mangelware, obgleich sie doch in dem ein oder anderen Song vorhanden sind. Ich persönlich hätte mir jedoch mehr davon gewünscht, denn gerade Songs wie "Equantity" und "White" zählen für mich zu den Stärksten der Platte. Besonders erfreulich ist auch, wieviel Wert auf Abwechslungsreichtum gelegt wurde. So kommt der Anfang der Scheibe extrem wütend und angepisst rüber, der mittlere Teil technisch verfrickelt und der Schluss tragend, ja fast schon hymnisch. Richtig geil meiner Meinung nach auch der Elektro-Part am Ende vom Titelsong oder auch das an War From A Harlots Mouth erinnernde Maschinengewehr-Sample bei "Safety, Trigger ,Breach". Abgerundet wird das Ganze dann noch mit der guten Produktion und der überschaubaren Spielzeit. Wäre das Album großartig länger ausgefallen, wäre wohl der Wiederspielwert gesunken.
Fazit: Sicherlich keine leicht zu verdauende Kost die einem hier geboten wird. Wer sich aber darauf einlässt, der Scheibe einige Durchläufe gewährt und mit oben genannten Bands etwas anfangen kann, wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden. Chaotic Hardcore/Metal auf hohen Niveau.

Die ersten Töne erklingen und ab da an gibt es 36 Minuten all das, was Metal und Hardcore aktuell zu bieten haben, wild zusammengewürfelt auf die Ohren geknallt. Erstaunlich dabei ist, dass sich unter all dem teilweise technischen Gefrickel dennoch eine Struktur erkennen lässt. Schleppende, extrem tief gestimmte Gitarren, ein extrem angepisster Sänger und allerlei Blastbeats sind das Markenzeichen der Belgier. Refrains oder Gesänge sind hier eher Mangelware, obgleich sie doch in dem ein oder anderen Song vorhanden sind. Ich persönlich hätte mir jedoch mehr davon gewünscht, denn gerade Songs wie "Equantity" und "White" zählen für mich zu den Stärksten der Platte. Besonders erfreulich ist auch, wieviel Wert auf Abwechslungsreichtum gelegt wurde. So kommt der Anfang der Scheibe extrem wütend und angepisst rüber, der mittlere Teil technisch verfrickelt und der Schluss tragend, ja fast schon hymnisch. Richtig geil meiner Meinung nach auch der Elektro-Part am Ende vom Titelsong oder auch das an War From A Harlots Mouth erinnernde Maschinengewehr-Sample bei "Safety, Trigger ,Breach". Abgerundet wird das Ganze dann noch mit der guten Produktion und der überschaubaren Spielzeit. Wäre das Album großartig länger ausgefallen, wäre wohl der Wiederspielwert gesunken.
Fazit: Sicherlich keine leicht zu verdauende Kost die einem hier geboten wird. Wer sich aber darauf einlässt, der Scheibe einige Durchläufe gewährt und mit oben genannten Bands etwas anfangen kann, wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden. Chaotic Hardcore/Metal auf hohen Niveau.
Pro
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Kontra
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