Interviews

HELL & BACK

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Schaut man auf die musikalische Landkarte Hiphop-Deutschlands, so hat sich eine Stadt immer wieder ganz besonders hervorgetan: Stuttgart. War es früher der Beginn von kommerziell erfolgreicher Rapmusik in Deutschland rund um Freundeskreis, Massive Töne, Afrob und natürlich die Fantastischen Vier, sind es nach einer Berlin-regierten Dürrephase wieder Musiker wie Cro, Max Herre oder auch Maeckes, die die schwäbische Hauptstadt in den Vordergrund rücken. Und auch was das Hardcore-Genre angeht, so haben Unmengen an Bands aus dem Stuttgarter Raum die deutsche Hardcore-Szene vielseitig geprägt und musikalisch erweitert. Man denke an Teamkiller, Crisis Never Ends, Empowerment, An Early Cascade, Sidekick, Morethanever, Chaos is Me oder Comecloser. Aus Überresten der letzten drei Bands hat sich vor ca. drei Jahren die Punk Rock-Truppe Hell & Back gegründet, welche nicht nur bereits zwei sehr starke EPs auf den Markt geschmissen hat, eine Tour mit den gefeierten Gnarwolves absolvierte und den Neo Paradise-Schrank rocken durfte, sondern derzeit auch zu den vielversprechendsten Bands innerhalb der hiesigen Grenzen zählt. Mit Sänger Vuki und Bassist Daniel sitze ich an einem sonnigen Nachmittag im Februar zusammen, um neben dem Verzehr von Bruscetta und Vita Cola über das anstehende Album und die Stuttgarter Szene zu reden sowie allgemeine Befindlichkeiten von Hardcore-Deutschland ausfindig zu machen.


partyausfall.de: Die Stuttgarter Hardcore-Szene hat ja bekanntlich viele gute Hardcore-Bands wie Teamkiller, Sidekick oder Comecloser hervorgebracht. Könnt ihr ein wenig über die speziellen Gegebenheiten der Stuttgarter Szene berichten?

Daniel: Eine Besonderheit ist z.B. die enge Verzweigung der einzelnen Bands untereinander. Würde man einen Band-Stammbaum aufzeichnen, dann würde man sehen, wie sich in Stuttgart aus Hardcore-Bands, welche sich Ende der 90er gegründet haben, viele neue Bands entwickelt haben, aus denen wiederum erneut Bands entstanden sind, die heute noch aktiv sind.

Vuki: Es ist aber auch generationsabhängig. In den letzten 15 Jahren kamen viele Leute dazu und viele haben sich auch wieder verabschiedet. Die Generation der erwähnten Bands macht heute noch Musik - nur in anderen Konstellationen. Es hat quasi fast jeder mit jedem einmal Musik gemacht, was schon abenteuerlich, aber auch fruchtbar ist. Die Situation gleicht ein bisschen der in der New Yorker Hardcore- und Punkszene vor 20 bis 25 Jahren, hahaha.

Daniel: Den Vergleich von Stuttgart und New York, den find´ ich schön (lacht).

partyausfall.de: Und der aktuelle Stand der Stuttgarter Szene: Wie sehen da die Berührungspunkte zwischen den Bands, aber auch mit den Hardcore-Kids aus? Kann man hier in Stuttgart von einem einheitlichen Support über die verschiedenen Genres hinaus sprechen?

Vuki: Ja, man unterstützt sich gegenseitig und ist eine Gemeinschaft, auch wenn vielleicht zu den Jüngeren hin und wieder der Bezug fehlt. Man geht zusammen was trinken und spielt ab und zu gemeinsam Shows. Klar, das muss Genre-technisch immer auch ein wenig passen. Und während aktuell Deliver, Empowerment, Turn Away oder Pessimistic Lines sich im Hardcore-Genre aufhalten, sind wir eher auf der Punk Rock-Schiene unterwegs. Die Szene ist in den letzten zehn Jahren auch so vielseitig geworden, dass man das gar nicht mehr so 100%ig zuordnen kann und sich auch die Generationen vermischen. Wir sind die alte Generation in Stuttgart und es gibt natürlich jüngere Generationen. Da zähle ich jetzt z.B. Bands wie Lion City, Reznik Syndrom oder auch die "mittlere Generation" mit Bands wie zum Beispiel Start A Fire dazu. Da gibt es Berührungspunkte und man kennt sich, aber der Altersunterschied, gerade zu den noch ganz jungen Kids, die zum Teil 15 Jahre jünger sind und vielleicht eher auf einer Never Say Die-Tour zu finden sind, ist teilweise schon recht groß.

partyausfall.de: Vor einigen Wochen hatte die groß angelegte Persistence Tour in Stuttgart Halt gemacht. Bands wie H20, Hatebreed und Agnostic Front haben ca. 600 Leute angezogen. Wart ihr auch auf der Show?

Vuki: Nein, ich war schon lange nicht mehr auf so einer riesigen Show. Hardcore und Punk Rock gehört für mich einfach in kleine Clubs. Und davon gibt es zum Glück einige hier, wenn auch die "Röhre", einer der besten Clubs, leider aufgrund von Stuttgart21 geschlossen wurde.

partyausfall.de: Aber würdet ihr selbst einmal in so einer großen Halle spielen?

Vuki: Ja, das würden wir schon machen. Man hat damit einfach die Möglichkeit, viele Leute anzusprechen.

Daniel: Es ist eher so, dass ich persönlich als Zuschauer die Intensität von Hardcore auf so einer großen Show bei weitem nicht so wahrnehmen kann. Durch die riesige Bühne zum Beispiel bist du einfach so weit weg von der Band, wodurch die Kommunikation zwischen dem Publikum und der Band einfach schwierig ist. Der Funke springt im kleinen Club einfach besser über.

partyausfall.de: Musikalisch habt ihr euch mit Hell & Back dem Punk Rock verschrieben. War das auch bei Bandgründung das erklärte Ziel? Und wie sind eure Verbindungen zum Punk Rock?

Daniel: Ja, also wir wollten eine Punk Rock-Band gründen, die in die Hot Water Music Richtung geht. Es hat natürlich eine Weile gebraucht, ehe wir dann richtig unseren Sound gefunden hatten, aber die Absicht Punk Rock zu machen war von Anfang da. Generell hören wir auch eigentlich alle recht viel Punk-Musik und neben der Liebe zum Metal und Hardcore war Punk Rock für mich selbst immer sehr prägend, Bands wie Avail und Good Riddance haben schon früh einen wichtigen Stellenwert eingenommen.

Vuki: Bei mir ist es ähnlich. Ich bin über Metal zum Punk Rock und dann zum Hardcore gekommen. Ich habe eigentlich auch immer Punk Rock gehört - die klassischen California-Bands wie Lagwagon, NOFX, No Use For A Name, vor allem weil die Bands damals auch bei uns im JuZe gespielt haben. Und später, in den Bands in denen ich gespielt habe, haben wir Good Riddance oder As Friends Rust gecovert, also doch eher Punk Rock-Bands. Wir sind einfach alle davon beeinflusst, haben aber diesen reinen Punk Rock bisher nicht gemacht.
partyausfall.de: Ihr hattet ja vor kurzem das Vergnügen bei Neo.Paradise auftreten zu dürfen. Hattet ihr dabei Bedenken, so eine Plattform zu nutzen, um für 30 Sekunden aus dem Schrank zu springen und einen Song aus der Dose zu performen?

Vuki: Wir hatten da eigentlich keine Zweifel oder Bedenken, uns dort zu präsentieren. Für uns nimmt der Spaß an der Sache einen großen Stellenwert ein und jener Auftritt war eine tolle Möglichkeit, innerhalb eines spannenden TV-Formats unsere Musik einem Fernsehpublikum nahezubringen. War auf jeden Fall eine coole Sache für uns und hat viel Spaß gemacht.

partyausfall.de: Und wie seid ihr daran gekommen?

Vuki: Über die Band Red Tape Parade. Wir hatten vor einiger Zeit eine gemeinsame Show gespielt und haben uns sehr gut verstanden. Der Sänger der Truppe arbeitet bei Neo.Paradise in der Produktion und der hat uns dann einfach gefragt. Und wir haben dann gesagt: "Natürlich, machen wir gerne"; wir hatten da eigentlich zu keiner Zeit Bedenken.

partyausfall.de: Eure letzte EP kam über die beiden Labels Cobra Records und Drastic Actions heraus: Inwiefern unterstützen euch die beiden Labels? Geht der Support über das Releasen von Platten hinaus?

Vuki: Jein. Labels sind eigentlich dazu da, dass sie die Platten veröffentlichen und sich um das Release durch zum Beispiel Promotion und Distribution kümmern. Durch die Aufmerksamkeit, welche wir dadurch bekommen, ist schon sehr viel Support geboten. Insgesamt sind wir einfach sehr dankbar, dass Daniel, Hagen und Tassilo unsere aktuelle Platte herausgebracht haben.

Daniel: Der Rest läuft DIY, das ist eigentlich ganz normal und auch okay so.

Vuki: Durch die Zusammenarbeit der beiden Labels wird uns natürlich auch ein besserer Vertrieb ermöglicht, so dass wir z.B. auch bei Green Hell oder aber in verschiedenen Distros zu finden sind. Inwiefern diese Distro-Geschichte heute jedoch noch relevant ist kann ich gar nicht so richtig sagen. Ich denke, der Kauf von Platten läuft heute viel über Online-Shops.

partyausfall.de: Über Drastic Action kamen bisher viele Releases von Stuttgarter Bands heraus: Ist das Label auch richtig Teil der Szene in Stuttgart?

Vuki: Auf jeden Fall. Einer der beiden Labelmacher, Herbert Fleischmann, ist auch Frontmann von Pessimistic Lines. Mit ihm habe ich bei Comecloser Musik gemacht ... wo wir wieder sehen, dass hier alles sehr familiär zugeht und wie Daniel und ich wohnt er auch in Stuttgart Ost - quasi hier ums Eck!

partyausfall.de: Könnt ihr ein wenig zum aktuellen Stand eures bald erscheinenden Full Length-Debüts erzählen? Soweit ich weiß soll die Platte ja im Frühjahr erscheinen.

Vuki: Richtig, allerdings werden wir die Platte erst im Frühjahr / Sommer aufnehmen können. Wir haben aktuell zwölf konkrete Songs und nochmal das gleiche an Ideen, die entweder nicht so gut waren oder bisher noch nicht ausgefeilt worden sind.

Daniel: Typische B-Seiten halt. Wir setzen uns aber keinen Druck und schreiben einfach, proben dann zusammen und dann kommen halt neue Tracks heraus.

Vuki: Wir haben das große Glück, mit Taner einen begnadeten Songschreiber in unserer Band zu haben. Er hat bei fast jeder Probe neue Ideen und ist eine nie versiegende Quelle an Ideen für neue Songs.

Daniel: Insgesamt haben wir wirklich viele neue Tracks. Der ein oder andere ist auch bereits in unserem Liveset.

Vuki: Ich denke, dass wir so im Mai oder Juni ins Studio gehen werden.

Daniel: Je nachdem auch wie wir alle Zeit finden werden. Wir haben z.B. einen Lehrer in der Band und so müssen wir auch auf den Ferienplan schauen, wenn wir uns in ein Studio einmieten wollen.

partyausfall.de: Und soundtechnisch, in welche Richtung gehen die neuen Tracks?

Vuki: Ich würde sagen sie gehen wieder ein bisschen mehr Richtung Demo, also weniger Rock und mehr straight nach vorne.

Daniel: Während unsere erste EP eher nach Lifetime klang, ging "Everything You Say Is Just How Bad Things Are" mehr in Richtung Hot Water Music und rockigem Punk. Die neue Platte wird eine gute Mischung aus den beiden Releases und beinhaltet somit auch wieder schnellere Songs.

partyausfall.de: Schaut man auf Deutschland und seine vielen Migranten, so fällt mir immer wieder auf, dass Hardcore eine recht "migrantenfreie" Zone ist. Auch hier in Stuttgart, wo sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, konnte ich auf Konzerten nur sehr wenige ausfindig machen. Nehmt ihr das auch so war? Und was denkt ihr woran das liegt?

Vuki: Der Migrantenanteil in Stuttgart ist definitiv einer der höchsten in Deutschland, was sich auch in unserer Band wiederspiegelt. Nicht umsonst heißen wir mit Nachnamen Vukitsevits, Zolnierkiewitsch und Elseven. Wir sind also fast alle mehr oder weniger Migranten-Kinder, auch wenn es zum Teil schon Jahrzehnte oder noch länger zurückliegt. Aber es stimmt schon, insgesamt gesehen kann man das schon sagen, dass der Migrantenanteil besonders in der deutschen Hardcore-Szene sehr gering ist, was ich sehr schade finde. Ich habe vier Monate in Kalifornien studiert und dort ist es etwas ganz anderes. Dort findet man z.B. sehr viele Mexikaner auf Konzerten, sodass das Publikum auf Shows ethnisch gesehen weitaus gemischter ist.

Daniel: Generell kann man aber auf jeden Fall sagen, dass es für uns und für Hardcore bzw. Punk Rock allgemein keine Rolle spielt bzw. spielen sollte wo man herkommt. Der Anteil von Migranten mag geringer sein. Es ist schwierig zu sagen, woran das liegt. In Deutschland ist Hardcore wohl auch eine Subkultur aus der Mittelschicht.

partyausfall.de: Vor kurzem gab es hier eine Show mit Bands wie den vom Verfassungsschutz beobachteten Feine Sahne Fischfilet und Empowerment, wo es auch eine Lesung aus dem Buch "Out of Step" gab. Jenes beleuchtet ja die Vereinnahmung von Hardcore durch rechtsradikale Bands. Inwiefern gibt es bei euch hier Nazis in der Szene und auf Konzerten?

Vuki: Grundsätzlich kann man sagen, dass es auf kleinen Shows kein Problem darstellt. Bei größeren Shows wie zum Beispiel der Persistence Tour sieht das schon anders aus. Ich gehe selbst nicht auf solch großen Konzerte, aber habe schon gehört, dass man teilweise gegen Nazis vorging und jene rausgeschmissen hat. Jedoch ist dies nie von Seiten der Security, sondern von Leuten aus dem Publikum aus gegangen. Allgemein habe ich das Gefühl, dass Hardcore, gerade auch durch solche riesigen Shows und die höheren Zuschauerzahlen, mehr und mehr den Bezug zur Politik verloren hat. Ganz erschreckend empfand ich es z.B. bei Heaven Shall Burn, als die vor kurzem ein politisches Statement zum Todestag von Rosa Luxemburg auf Facebook abgegeben haben, waren viele Leute entrüstet und haben geschrieben, dass HSB für sie gestorben sei, was einfach zeigt, dass sich viele Hörer nicht mehr richtig mit den Bands beschäftigen.

Daniel: Ich war bei der Out of Step Show, so wie ich erfahren habe, ist die Lesung jedoch krankheitsbedingt ausgefallen. Dennoch ein guter Abend mit bunt gemischten Bands. Zu der angesprochenen Persistence Tour und ähnlichen Events kommen viele Leute aus dem ländlicheren Umfeld, welche Hardcore vielleicht nur aus dem EMP Katalog kennen und unter Umständen ein eher unpolitisches Bild davon haben. Es kommt schnell eine Stimmung auf wie bei einem Metalkonzert, wo, etwas überspitzt gesagt, Politik egal ist. Hauptsache der Sound ist schön fett und es gibt geilen Merch von der Band XY.

partyausfall.de: Welchen Stellenwert nehmen bei euch politische Inhalte in den Lyrics ein? Während ihr auf "Don´t Tell Me What I Can´t Do" schon sozialkritische Töne angeschlagen habt, habt ihr euch auf der zweiten EP ja ein bißchen mehr ins Private zurückgezogen.

Vuki: Als Punk oder Hardcoreband ist man eigentlich schon grundsätzlich politisch, sprechen wir doch immer von "more than music". Deswegen würde ich auch sagen, dass wir eine politische Band sind, auch wenn Bands wie Empowerment oder Pessimistic Lines eine weitaus politischere Message transportieren. Es stimmt, auf der aktuellen Platte sind weniger politische Tracks, was aber keine Absicht war. Auf dem kommenden Album befassen sich wieder mehr Texte mit politischen Themen. Ich habe mich lange geweigert, politische Texte, etwa gegen Nationalismus, Grenzen und Rassismus, zu schreiben, da schon so viele Songs darüber geschrieben worden sind und ich auch der festen Überzeugung bin, dass unser Publikum in dieser Hinsicht auch unsere Ansichten teilt. Aber es sind leider immer noch präsente Themen, sowohl in Deutschland als auch weltweit, sodass ich es wichtig fand, mich auch in meinen Texten damit zu befassen.
partyausfall.de: Aber was denkt ihr, kann eine Hardcore-Band die Menschen mit ihren Texten überhaupt beeinflussen?

Vuki: Es gibt auf jeden Fall viele Leute, die sich zumindest für die Texte interessieren. Das Ding in unserer Szene ist, dass wir Texte für Leute schreiben, die eigentlich der gleichen Ansicht sind wie wir. Aber aktuell finde ich z.B. den kommerziellen Erfolg um Frei.Wild sehr beängstigend. Dieses ganze Phänomen ist für mich untragbar, aber die schlagen genau in diese Onkels-Kerbe und sorgen mit ihrem offen dargebotenen Nationalstolz für viel Euphorie, sowohl durch ihr Image als auch durch ihre Texte. Ihre Fans achten dann teilweise gar nicht so sehr auf die Lyrics, aber das ist insgesamt einfach sehr gefährlich, was da an übertriebenem Patriotismus in den Texten mitschwingt.

partyausfall.de: Gibt es Songs, die euch vom Inhaltlichen her beeinflusst haben?

Vuki: Ich finde die Texte von Good Riddance sehr gut. Einer ihrer besten Texte ist "Waste": Er bringt das Thema Vegetarismus einfach und absolut auf den Punkt.

Daniel: Zu dem Thema werfe ich "Cats & Dogs" von Gorilla Biscuits in den Raum. Was für ein smarter Text und Song!

Vuki: Ein Text, der mich auch beeinflusst hat, war "Until It´s Gone" von No Use For A Name, die zu Beginn noch um einiges sozial-kritischer waren. Er geht in die ähnliche Richtung wie unser Track "A World Without Polar Bears" und hat mich in meiner Jugend sehr beeinflusst. Wenn ich Texte schreibe, versuche ich keine Phrasen zu dreschen, aber trotzdem gute und verständliche Lines zu verfassen, die einen Sinn haben. Es ist immer eine Gratwanderung, gleichzeitig ein Gefühl zu erzeugen und eine Message überzubringen. Daher fließen viele Gedanken und Energie in die Lyrics, denn die Texte sind ein zentraler Punkt der Musik.

partyausfall.de: Alles klar. Zu guter Letzt würde ich euch einfach noch ein paar Schlagwörter oder Personen hinschmeißen und ihr sagt mir einfach kurz eure Meinung dazu. Los geht es mit Fritz Kuhn, dem grünen Bürgermeister von Stuttgart.

Vuki: Ich habe ihn gewählt und ich denke er ist eine Chance für Stuttgart, sich in die richtige Richtung zu entwickeln.

partyausfall.de: Max Herre.

Daniel: Freundeskreis war okay. Seine Solo-Sachen sind nicht so meine Tasse Tee. In seinen letzten TV-Auftritten, bei Roche & Böhmermann, da hat er sich etwas zu ernst genommen.

Vuki: Wir können auch gern eine halbe Stunde über 0711 Stuttgart Hiphop quatschen, Cro und so.

partyausfall.de: Ja, Cro hatte ich eigentlich wieder von auf meiner Liste heruntergenommen. Aber ihr könnt natürlich trotzdem gern etwas über ihn loswerden.

Daniel: Den "Easy" Song find ich ja ganz gut!

Vuki: Ich nicht (lacht).

partyausfall.de: Schwäbische Spießigkeit.

Vuki: "Des sind mir". Die gibt es. Kehrwoche zu machen ist die Hölle.

Daniel: "Empowerment macht keine Kehrwoche"(lacht).

partyausfall.de: Und zu guter Letzt: Spätzle.

Vuki: Könnt ich morgen essen. Käsespätzle ess ich viel zu oft, ich find sie einfach megageil.

partyausfall.de: Vielen Dank für das Interview!


Infos zu Hell & Back
Homepage: hellandbackheartattack.tumblr.com
Facebook: www.facebook.com
Download "Don´t Tell Me What I Can´t Do": www.drastic-actions.com
Review zu "Don´t Tell Me What I Can´t Do": www.partyausfall.de

Discographie
2012 - Everything You Say Is Just How Bad Things Are 7"
2011 - Don´t Tell Me What I Can´t Do EP

 

Bilder/Credits: hell & back, sren wittman photgraphy

Autor: KingpinRegistriert: 28.05.2004 - Verfasste Artikel: 347 - Forenposts: 757 - Alle Artikel anzeigen
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