HARLOTS - BETRAYER
Eintragen am: 02.02.2008
Harlots aus Ohio sind keine Neulinge mehr, auch wenn der Name den meisten bisher wahrscheinlich eher unbekannt sein dürfte. Mit "Betrayer" wird sich das hoffentlich ändern, denn mit Lifeforce Records wird man auf jeden Fall ein paar Leute mehr erreichen können, als das bei den Vorgänger-Platten der Fall war.
"The Weight unweighable" wird einem als Opener um die Ohren gehauen und die ersten Töne leiden ein bisschen unter der sehr analogen Produktion, die sich im weiteren Verlauf der Platte allerdings defintiv positiv auf den Flair der Songs auswirkt. Musikalisch gibt es vom Start weg chaotischen Hardcore und erstmal maximales Geballer, doch schon das Ende von "Avada Kedavra" lässt aufhorchen und verspricht noch mehr. Spätestens mit "Dried up Goliathan" gibt es dieses mehr dann auch, in Form von sphärischen Post Hardcore-Klängen. Diese Mischung erinnert mich ein bisschen an die letzte Platte von Nights like These, bei denen das meiner Ansicht nach sehr gut aufgegangen ist. Bei den chaotischen und extremen Parts muss ich öfters mal an das letzte Thumbscrew Release denken, und an diese Referenz denke ich mit Wohlwollen.
Harlots machen ihre Sache wirklich gut, wenn man sich erstmal reingehört hat. Der chaotische Anteil auf "Betrayer" überwiegt auf jeden Fall, aber die atmosphärischen Songs wie "Suicide Medley" können einiges an Atmosphäre und Tiefe und lockern so die Platte zwischen dem viele Gehacke auch auf. Kein absolutes Hightlight, aber definitiv wert, es auszuchecken.

"The Weight unweighable" wird einem als Opener um die Ohren gehauen und die ersten Töne leiden ein bisschen unter der sehr analogen Produktion, die sich im weiteren Verlauf der Platte allerdings defintiv positiv auf den Flair der Songs auswirkt. Musikalisch gibt es vom Start weg chaotischen Hardcore und erstmal maximales Geballer, doch schon das Ende von "Avada Kedavra" lässt aufhorchen und verspricht noch mehr. Spätestens mit "Dried up Goliathan" gibt es dieses mehr dann auch, in Form von sphärischen Post Hardcore-Klängen. Diese Mischung erinnert mich ein bisschen an die letzte Platte von Nights like These, bei denen das meiner Ansicht nach sehr gut aufgegangen ist. Bei den chaotischen und extremen Parts muss ich öfters mal an das letzte Thumbscrew Release denken, und an diese Referenz denke ich mit Wohlwollen.
Harlots machen ihre Sache wirklich gut, wenn man sich erstmal reingehört hat. Der chaotische Anteil auf "Betrayer" überwiegt auf jeden Fall, aber die atmosphärischen Songs wie "Suicide Medley" können einiges an Atmosphäre und Tiefe und lockern so die Platte zwischen dem viele Gehacke auch auf. Kein absolutes Hightlight, aber definitiv wert, es auszuchecken.
Pro
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Kontra
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